Defektes Einspritzsystem: Erneut Rückruf bei BMW - DER SPIEGEL
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Defektes Einspritzsystem Erneut Rückruf bei BMW

Es ist der zweite US-Rückruf binnen weniger Wochen: Wegen Problemen mit der Spritzufuhr ruft der bayerische Autobauer BMW in Nordamerika vorsorglich mehr als 150.000 Autos zurück. Betroffen sind ausschließlich Wagen mit Sechszylindermotoren.
BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina: Zweiter Rückruf in diesem Monat
BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina: Zweiter Rückruf in diesem Monat

BMW-Werk in Spartanburg, South Carolina: Zweiter Rückruf in diesem Monat

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Hamburg/Woodcliff Lake - Die fraglichen Aggregate werden in fast allen Modellreihen verbaut - vom kompakten 1er bis zum schweren Geländewagen X6. Ein BMW-Sprecher erklärte in München, in Deutschland seien nach derzeitigem Kenntnisstand keine Wagen betroffen.

Bei rund 130.000 Autos mit den 3-Liter-Maschinen besteht die Gefahr, dass das Einspritzsystem fehlerhaft arbeitet, was zu Startproblemen und einer verminderten Motorleistung führt. Im besten Fall muss lediglich eine neue Software aufgespielt werden. Im schlechtesten Fall muss ein Teil ausgetauscht werden. Betroffen sind Wagen der Modelljahre 2007 bis 2010.

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Unabhängig davon kann bei 20.800 Geländewagen vom Typ X5 die Kraftstoffpumpe komplett ausfallen, und das auch bei voller Fahrt. Wenn der Motor ausgeht, versagen gleichzeitig Servolenkung und Bremskraftverstärker. BMW versicherte aber, dass es noch zu keinen Unfällen wegen der beiden Probleme gekommen sei. Beim X5 ist nur das Modelljahr 2008 betroffen.

Erst zu Monatsbeginn hatten die Bayern in den Staaten über 300.000 Wagen in die Werkstätten bitten müssen. Kurze Zeit später räumte Erzrivale Mercedes Lenkprobleme ein. Das Feld der Rückrufe führt aber weiterhin Toyota an: Nach dem Debakel mit klemmenden Gaspedalen und rutschenden Fußmatten machten zuletzt Bremsen und Benzinpumpen Ärger, Millionen Fahrzeuge wurden zurückgerufen.

hil/dpa-afxp

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