Ebay-Auktion: Beckham-Porsche erzielt Superpreis - DER SPIEGEL
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Ebay-Auktion Beckham-Porsche erzielt Superpreis

Ein Porsche 911 Turbo Jahrgang 2008 brachte bei einer Versteigerung bei Ebay 217.000 Dollar ein - mehr als das Doppelte von dem, was normalerweise dafür bezahlt wird. Der Grund dafür liegt nur zum Teil an dem speziellen Aussehen. Auch der Name des Vorbesitzers dürfte eine Rolle gespielt haben.
Angebotener Porsche 911: Erstbesitzer sorgte für Bieteransturm
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Es kommt nicht oft vor, dass ein dreijähriger Gebrauchtwagen das Doppelte kostet wie ein Wagen gleichen Jahrgangs: Für 217.000 Dollar ging jetzt ein schwarzer Porsche 911 Turbo mit rund 10.000 Kilometern auf der Uhr bei Ebay an einen unbekannten Bieter. Doch der wusste offensichtlich genau, was er tat: In der Internet-Gemeinde hatte sich schnell herumgesprochen, dass der Erstbesitzer kein geringerer ist als David Beckham, jener bisweilen geniale Fußballartist, der auf dem Boulevard eine genauso gute Figur abgibt, wie auf dem Rasen. Die Tatsache, dass seine Frau Victoria Beckham oft genug auf dem Beifahrersitz Platz genommen hatte, dürfte die Phantasien noch beflügelt haben.

Dabei hatte der Verkäufer, der kalifornische Gebrauchtwagenhändler Chequered Flag International, im Verkaufsangebot die prominente Historie nur angedeutet. Dort hatte es lediglich geheißen, der Vorbesitzer sei ein bekannter britischer Fußballspieler. Dieser habe weder Kosten noch Mühen für einen individuellen Umbau gescheut.

Tatsächlich hatte Beckham den Porsche ganz nach seinen Vorstellungen gestaltet. Die Technik ließ er bis auf einen teuren Auspuff unangetastet - der 3,6-Liter-Motor leistet weiterhin knapp 500 PS, das reicht für 312 Kilometer pro Stunde und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 3,8 Sekunden.

Rein äußerlich ist das Auto jedoch kaum wiederzuerkennen: Matter Lack und abgedunkelte Scheinwerfer sorgen für Aufsehen, auch wenn sie vielleicht nicht jedermanns Geschmack sind. Aber wer ein Auto von Beckham kauft, will schließlich auffallen. Sehr teuer dürften auch die breiten Aluräder sein, auf denen der Fußballspieler seine angestammte Rückennummer 23 verewigt hat. Die Zahl findet sich auch eingestickt auf Sitzen und Fußmatten.

In England hat der Verkauf bereits zu heftigen Spekulationen geführt, ob Beckham vielleicht über eine vorzeitige Vertragsauflösung mit seinem Club Los Angeles Galaxy nachdenkt. Einige wollen ihn bereits beim Training mit den Tottenham Hotspurs gesehen haben. Denkbar ist aber auch, dass er sich während der Winterpause der Major Soccer League im Kreise seiner Freunde einfach nur fit halten will.

mik

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