Einsteigermodell: Maybach für Arme - DER SPIEGEL
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Einsteigermodell Maybach für Arme

Bentley macht es bereits vor, und auch Rolls-Royce hat ein Modell für Einsteiger angekündigt. Nun will auch der Luxuslimousinen-Hersteller Maybach nach Informationen eines Automagazins seine Modellpalette nach unten erweitern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Stuttgart – Bis Ende des Jahrzehnts soll es einen kleinen Maybach geben, berichtet "Auto, Motor und Sport" vorab aus seiner neusten Ausgabe. Als Antwort auf das künftige Einsteigermodell von Rolls-Royce plane der DaimlerChrysler-Konzern einen Wagen auf Basis der Oberklasse-Limousine S-Klasse von Mercedes-Benz. Das Modell solle den Namen Maybach 51 tragen - wegen der Fahrzeuglänge von 5,10 Metern - und mit einem Preis von mehr als 200.000 Euro auch gegen den bereits angebotenen Bentley Continental antreten.

Maybach, Mercedes-Benz und die Kleinwagenmarke Smart bilden die Mercedes Car Group, in der der Autokonzern seine deutschen Pkw-Marken gebündelt hat. Das Top-Modell der Mercedes S-Klasse, der S 600, ist mit 5,21 Meter Länge ab 124.000 Euro plus Steuern erhältlich. DaimlerChrysler wollte den Bericht nicht bestätigen. Das Unternehmen kommentiere Spekulationen zu zukünftigen Projekten grundsätzlich nicht, sagte eine Sprecherin zu SPIEGEL ONLINE.

Der Luxuslimousinenhersteller bietet seit Mitte 2002 die zwei weitgehend in Handarbeit gefertigten Modelle Maybach 57 und 62 an zu Preisen von 310.000 und 360.000 Euro plus Steuern an. Das Modell 57 hat eine Fahrzeuglänge von rund 5,73 Metern, das Spitzenmodell 62 von 6,17 Metern. Der Absatz der Luxuslimousinen lag mit rund 300 Stück im vergangenen Jahr unter den ursprünglichen Erwartungen.

abl/dpa