Fälschungen auf der Messe Automechanika - DER SPIEGEL
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Fälschungen auf Autozulieferer-Messe Der Scheinwerfer trügt

Razzia auf der Automechanika: Zollbeamte haben auf der Autozulieferer-Messe verdächtige Produkte unter die Lupe genommen und sind fündig geworden - viele Händler hatten Plagiate in den Regalen.
Zollbeamte durchsuchen einen Stand auf der Automechanika: 83 Fälle von Produktpiraterie
Zollbeamte durchsuchen einen Stand auf der Automechanika: 83 Fälle von Produktpiraterie

Zollbeamte durchsuchen einen Stand auf der Automechanika: 83 Fälle von Produktpiraterie

Foto: Frank Rumpenhorst/ dpa
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Frankfurt - Bei gefälschten Artikeln denkt man normalerweise zuerst an Sonnenbrillen, Taschen und T-Shirts. Dabei machen Betrüger auch vor Fahrzeugteilen nicht Halt: Auf der Frankfurter Autozulieferer-Messe Automechanika hat der Zoll mal wieder zahlreiche Produktplagiate sichergestellt.

Bis zum Messeende am Sonntag fanden die Ermittler 490 mutmaßliche gefälschte Artikel, auf die Markenhersteller Patente oder Musterschutz angemeldet hatten. Das waren zwar deutlich weniger als bei der Vorausgabe der Messe im Jahr 2010, als 2544 Plagiate entdeckt wurden. Dafür erhöhte sich aber die Zahl der Fälle von 53 auf 83.

Die Plagiate stammten vorwiegend aus China, Taiwan und der Türkei, wie das Hauptzollamt Darmstadt berichtet. Abgekupfert wurden unter anderem Luft- und Ölfilter, Scheibenwischer und Scheinwerfer. Der Zoll stellte zudem rund 1800 CD- und Papierkataloge sicher. Von den Tätern wurden Sicherheitsleistungen von mindestens 500 Euro pro Fall erhoben. Die für spätere Strafbefehle und Gerichtskosten reservierten Einnahmen erhöhten sich so auf 65.500 Euro.

cst/dpa