Ferrari Challenge Stradale: Direkt von der Piste - DER SPIEGEL
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Ferrari Challenge Stradale Direkt von der Piste

Auf dem Genfer Automobilsalon (6. bis 16. März) wird Ferrari einen neuen Achtzylinder-Sportwagen vorstellen. Lackiert ist das Auto in "Rosso Scuderia", dem neuen "Ferrari-Rot", das ab sofort auch die Formel-1-Rennwagen tragen.
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Das neue Auto trägt den Namen Challenge Stradale, was auf seine technischen Wurzeln hinweisen soll, die im Motorsport liegen. Die Italiener komplettieren mit dem frischen Modell ihr Achtzylinder-Angebot, zu dem außerdem noch die Modelle 360 Modena und das Cabriolet 360 Spider gehören. Die Verantwortlichen in Maranello betonen, dass der neue Wagen die "geballte Rennsporterfahrung" aus der Ferrari Challenge und der FIA GT-Serie "in sich vereinigt". In den beiden Rennserien sind die Ferrari-Modelle "360 Challenge" und "360 GT" am Start.

Die Verwandtschaft des neuen Straßensportwagens Challenge Stradale zu seinen Auto-Vettern auf der Piste wird auf der Waage deutlich. Die Techniker haben das Gewicht im Vergleich zu den anderen 360er-Modellen deutlich reduziert. Dazu kommen ein betont sportliches Fahrwerk, zusätzliche Aerodynamikelemente, eine spezielle Hochleistungsbremsanlage und ein Getriebe, das über sogenannte Lenkradwippen geschaltet wird. Als Motor bekam der Wagen den bekannten V8 mit einem Hubraum von 3586 Kubikzentimetern, fünf Ventilen pro Zylinder und Titanpleueln, eingepflanzt. Im bisherigen Modell (360 Modena) leistet das Aggregat 400 PS (296 kW), läuft maximal 295 km/h schnell und beschleunigt den Wagen in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Für den Challenge Stradale werden diese Werte deutlich höher ausfallen, schließlich wurden das Triebwerk überarbeitet und das Auto abgespeckt. Im Juni sollen die ersten Fahrzeuge in Kundenhände übergeben werden. Wie viel Geld dafür in die umgekehrte Richtung fließt, ist noch nicht offiziell bekannt. Doch ein Preis von etwa 170.000 Euro gilt als ziemlich realistische Schätzung.