Ferrari Superamerica: Glashaus mit 540 PS - DER SPIEGEL
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Ferrari Superamerica Glashaus mit 540 PS

Ferrari legt ein neues Luxuscabrio auf. Der Clou: Es hat ein Glasdach mit variabler Lichtdurchlässigkeit. Der Superamerica wird im Januar auf den US-Automobilmessen in Los Angeles und Detroit debütieren und danach für rund 225.000 Euro verkauft.
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Es könnte der neue Thrill unter den Superreichen werden: Bei Tempo 320 im offenen Ferrari das Haargel vom Fahrtwind verteilen lassen. So schnell ist das neue Modell Superamerica, ein Cabriolet auf Basis des 575 M Maranello, der damit auf die Zielgerade seiner Produktionszeit einbiegt. Während die Grundarchitektur des Cabrios vom Maranello stammt, wird die Antriebstechnik aus dem neuen Zwölfzylinder-Coupé 612 Scaglietti importiert. Der Wagen gilt als Maranello-Nachfolger und wurde vor einem Jahr in Detroit vorgestellt.

Der Clou des neuen Zweisitzers, der ebenso wie der 612 Scaglietti und der neue F 430 von Pininfarina entworfen wurde, ist sein versenkbares Glasdach. Natürlich ist das kein normales Glas, sondern so genanntes elektrochromatisches Glas. Das bedeutet, dass sich seine Transparenz verändern lässt. Per Tastendruck kann der Fahrer die Lichtdurchlässigkeit der Automütze in fünf Stufen regulieren.

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Ferrari Superamerica: Wer im Glashaus sitzt...

Mit einer weiteren Taste kann das Glasdach komplett versenkt werden, so dass aus dem Ferrari Superamerica ein Cabriolet wird. Das geschieht in nur zehn Sekunden und dürfte ein neuer Rekordwert für Cabriodächer sein. Beim bisherigen Porsche 911 Cabrio zum Beispiel dauert dieser Vorgang zwölf Sekunden. Schlau haben die Ferrari-Entwickler das ewige Problem eines ästhetisch annehmbaren Windschotts gelöst: Die kleine, gläserne Heckscheibe bleibt einfach zwischen den elegant nach hinten auslaufenden B-Säulen stehen und verhindert so allzu heftige Luftverwirbelungen im Innenraum.

Motorisch lehnt sich der 4,55 Meter lange, 1,93 Meter breite und nur 1,27 Meter hohe Ferrari Superamerica an das neue Coupé Scaglietti an. Da wären also ein 5,7-Liter-Zwölfzylinder mit 540 PS (397 kW) und einem maximalen Drehmoment von 588 Newtonmeter. Als Fahrleistungen geben die Italiener ein Sprintvermögen von 0 auf 100 km/h in 4,2 Sekunden an und eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h. Der Wagen wird in einer limitierten Auflage produziert, wie hoch die aber genau sein wird, behält Ferrari einstweilen noch für sich.