Ford Das grüne Autohaus
Ausgedacht hat sich die ganze Sache vor rund drei Jahren Per Carstedt, der lokale Ford-Händler, gemeinsam mit dem staatlichen schwedischen Mineralölkonzern Statoil. Die Ford-Zentrale in Detroit war von der Idee begeistert und sagte volle Unterstützung für "GreenZone" zu. In die klassische Kombination von Autohaus und Tankstelle klinkte sich auch die Fast-Food-Kette McDonald's ein.
"Der Einsatz modernster Umwelttechnik in Verbindung mit einem integrierten Systemansatz macht daraus ein einzigartiges Projekt", sagt Ford-Händler Carstedt stolz. So können alle Baumaterialien wieder verwendet oder zumindest recycled werden. Beheizt wird das schwedische Autohaus über ein Erdwärmesystem und thermische Sonnenkollektoren. Durch diese Kombination konnte der Energiebedarf um bis zu 70 Prozent gesenkt werden.
Alle drei Gebäude sind durch ein Leitungssystem miteinander verbunden, so dass beispielsweise Wärme aus der Restaurantküche genutzt werden kann, um die Ausstellungsräume des Autohauses zu beheizen. Auch beim Trinkwasser wurde eisern gespart. Durch die Rückführung und Aufbereitung von Brauch- und Autowaschwasser in einem eigenen Recycling-System sowie durch Aufstellen von Regentonnen konnte der Verbrauch um 90 Prozent reduziert werden. Nur McDonald's und die Autohausküche zapfen noch aus den öffentlichen Anschlüssen.
Pflanzen gibt es auch, allerdings nicht zu ästhetischen Zwecken, sondern als Biofilter für die Luft innerhalb der Gebäude. Lebende biologische Materie findet sich auch als grüne Sedum-Ziegel auf den Dächern und als Grassteine, die den herkömmlichen Asphalt auf dem größten Teil des Bodens ersetzen.