Ford Explorer Auto-Kino-Marketing
"No Boundaries" - keine Grenzen - hat sich Ford auf die Fahnen geschrieben, um die Modelle der Explorer-Familie zu vermarkten. Grenzüberschreitend ist auch die Story des Films "Vertical Limit" von Regisseur Martin Campbell, der am 25. Januar in die deutschen Kinos kommen wird. Am K2, dem zweithöchsten Gipfel der Erde, spielt sich ein Bergsteigerdrama ab, bei dem außer Chris O'Donnell, Bill Paxton, Robin Tunney und Izabella Scorupco als Hauptdarsteller auch ein Fläschchen Nitroglycerin, eine Gletscherspalte und ein Eispickel wichtige Rollen spielen.
Ein Ford Explorer Sport Trac ist nicht dabei. Anders als etwa BMW in den vergangenen James-Bond-Abenteuern oder Mercedes in Jurassic-Park-2 verzichtete Ford auf ein direktes Produkt-Placement auf der Leinwand. Um den Wagen aber dennoch im Bewusstsein der Zuschauer zu parken, ersannen die Marketing-Spezialisten eine Zwillingspromotion für die USA: Gemeinsame Werbung für den Film und das Auto.
Dazu baute Ford vier spezielle "Vertical Limit"-Fahrzeuge, die mit einer handgemalte K2-Bergkulisse geschmückt und mit speziellen Rädern, Geländereifen und einem herausnehmbaren Navigationssystem ausgestattet sind. Diese Autos waren überall dort präsent, wo zwischen Harlem und Hollywood für den Actionfilm geworben wurde. Außerdem wurden zu diesem Zweck auch 30-Skunden-Fernsehspots gedreht, in denen dann allerdings der Explorer Sport Trac eine Hauptrolle spielt.
Einer der Promotion-Wagen soll nun zugunsten der US-amerikanischen "Wilderness Society" im Internet versteigert werden. Außerdem wurden Besitzer eines solchen Autos in zahlreichen US-Städten zu Previews des Films eingeladen. In Deutschland, wo Fahrzeuge wie der Explorer Sport Trac ähnlich selten sind wie Edelweiß oder Enzian, wird die spezielle "Vertical Limit"-und-Ford-Werbetrommel nicht gerührt. Doch möglicherweise macht das Beispiel von der doppelten Vorab-Vermarktung Schule. Im kommenden Jahr kommt schließlich der Film "Herr der Ringe" in die Kinos. Wäre das nicht eine Chance für Audi?