Ford Explorer Experten vermuten Konstruktionsfehler
Washington - Wie die "Washington Post" berichtet, ergab eine Analyse der Zeitung, dass der Explorer auch mit anderen Reifen ein höheres Unfallrisiko hat als andere Freizeitgeländewagen. Der ehemalige Forschungsleiter der Nationalen Aufsichtsbehörde für den Straßenverkehr, James Fell, sagte, die statistischen Daten ließen vermuten, dass es ein Stabilitätsproblem geben könnte.
Ford wies die Angaben zurück. Die Zahl der untersuchten Unfälle sei zu klein, um daraus Schlüsse ziehen zu können. Außerdem ließen sich Geländewagen schlecht miteinander vergleichen, da sie in so vielen unterschiedlichen Größen und Varianten gebaut würden.
Ford hatte nach Bekanntwerden der tödlichen Unfälle eine der größten Rückrufaktionen in der Geschichte begonnen. Insgesamt 6,5 Millionen Firestone-Reifen sollen ausgetauscht werden.