Ford Neuer Slogan - neues Glück
"Ford. Besser ankommen." Mit diesem Slogan will der Kölner Autobauer ins neue Jahr starten. Er soll die acht Jahre alte Botschaft "Ford. Die tun was" deutschlandweit ablösen. Ford verspricht sich damit eine Neuausrichtung seines Werbeauftritts.
Gleichzeitig unterstreiche der neue Slogan Veränderungen innerhalb des Unternehmens, so Europa-Chef Nick Scheele. Mit dem Abbau von Produktionsüberkapazitäten und einer Reduzierung der Investitionen durch Joint Ventures und Kooperationen will der Konzern in Europa jährlich rund zwei Milliarden Mark einsparen.
So kooperiere Ford einerseits mit Peugeot im Bereich der Dieselmotoren-Technologie. Andererseits sei mit dem Ludwigsburger Automobilzulieferer Getrag ein Joint Venture auf dem Gebiet der Schaltgetriebe vereinbart worden. In den zurückliegenden 18 Monaten sei es Ford bereits gelungen, seine Kosten in Europa um 1,5 Milliarden Dollar zu verringern.
Um Marktanteile zurückzuerobern, setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf eine offensive Modellpolitik. Mit einer Investitionssumme von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar werden bis Ende 2004 europaweit 45 Ford-Neuvorstellungen auf den Markt kommen.
Durch die Restrukturierung des Automobilkonzerns will Ford innerhalb von drei bis vier Jahren seine gesamte Modellpalette in Europa modernisieren.
Der Marktanteil von Ford in Deutschland belief sich nach Angaben
des Verkaufschefs der Ford-Werke AG, Bernhard Mattes, in den ersten
zehn Monaten des Jahres auf 7,3 Prozent. Zum Jahresanfang lag er noch
bei sechs Prozent. Die Ford-Werke AG konnte ihre Verluste in diesem Jahr nach eigenen Angaben bereits deutlich reduzieren. Erst im nächsten Jahr würden jedoch wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.