Fotostrecke - BMW CS1: Null Nostalgie - DER SPIEGEL
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Fotostrecke - BMW CS1 Null Nostalgie

Die Münchner geben sich beinahe provozierend bescheiden. "Klein, dafür aber besonders fein" sei die diesjährige Überraschung von BMW auf dem Genfer Salon (7. bis 17. März). Es handelt sich um die Weltpremiere der Studie CS1.
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Der Coup ist geglückt: Mit dem Cabriolet gibt BMW nach eigenen Worten "einen ersten Ausblick" auf das Aussehen des "zukünftigen kleinen BMW". Also der angekündigten 1-er Baureihe, die im derzeit im Bau befindlichen neuen Werk in Leipzig in voraussichtlich zwei Jahren von den Montagebändern rollen soll. Damit noch ein wenig Spannung bleibt, zeigt BMW nicht gleich den Kompaktwagen, mit dem die neue Serie starten wird, sondern erst einmal das offene Nischenmodell.

Weltpremiere der BMW-Cabrio-Studie CS1

Weltpremiere der BMW-Cabrio-Studie CS1

Im Interieur eine leichte, verspielte Atmosphäre, die Instrumentierung fast spartanisch

Im Interieur eine leichte, verspielte Atmosphäre, die Instrumentierung fast spartanisch

Die 1-er Baureihe soll in zwei Jahren im neuen BMW-Werk in Leipzig vom Band rollen

Die 1-er Baureihe soll in zwei Jahren im neuen BMW-Werk in Leipzig vom Band rollen

BMW zeigt nicht etwa zuerst den Kompaktwagen, sondern das offene Nischenmodell

BMW zeigt nicht etwa zuerst den Kompaktwagen, sondern das offene Nischenmodell

Nappaleder etwa an den Türinnenseiten sorgt für gediegenes Ambiente

Nappaleder etwa an den Türinnenseiten sorgt für gediegenes Ambiente

Einzig die Rücklichter bringen etwas Schwung in die ansonsten glatte, flächige Rückansicht

Einzig die Rücklichter bringen etwas Schwung in die ansonsten glatte, flächige Rückansicht


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Wie stets bei den letzten Neuheiten aus München steht auch diesmal das Design im Mittelpunkt des Interesses. "Nostalgische Emotionen sind ihr fremd", formuliert der BMW-Text zum CS1 über dessen Karosserie. Die Frontpartie wirkt aggressiv, frech und vielleicht sogar ein wenig großspurig. Der CS1 sieht, kommt er dem Betrachter entgegen, bullig aus, mit weit aufgerissenem Kühllufteinlass unter dem Stoßfänger und stark zugespitzten Doppelscheinwerfern. Die Designabteilung der Münchner nennt dies ein "dynamisches, wachsames Gesicht".

Von der Seite fällt die klare Kante in Höhe der Türgriffe auf, die so genannten Schulterlinie. Sie führt beinahe waagerecht über die komplette Länge der Karosserie. Die Linie darunter, die unter anderem den Türausschnitt begrenzt, ist dagegen auffällig geschwungen. Die Radüberhänge sind kurz, das Heck ebenfalls. Dazu wirkt der Abschluss des Autos stämmig und kühl; einzig die Rücklichter bringen etwas Schwung in die ansonsten glatte, flächige Rückansicht.

Gleich mehrere Register zieht BMW im Innenraum des Fahrzeugs. Zum einen sind diverse Blenden und die beiden Rundinstrumente des Cockpits recht filigran am Armaturenträger befestigt. Die einzelnen Bauteile scheinen fast zu schweben, werfen Schatten und geben dem Interieur eine leichte, verspielte Atmosphäre. Die Instrumentierung ist spartanisch, die Mehrzahl der Einstellungen wir per iDrive-Kontrollknopf (wie beim neuen BMW 7-er) und mittels eines ausfahrbaren Monitors geregelt.

Neu im Innenraum sind neben diversen Formen auch verschiedene Oberflächen. Die Cockpit-Flächen sind mit Neopren bespannt, der zentrale Armaturenträger ist aus mattem Aluminium, auf den Sitzflächen gibt es transparente Gel-Kissen. Dort, wo man das Auto direkt berührt, als am Lenkrad oder an den Türinnenseiten, ist Nappaleder im Farbton "Pale-Camel" angebracht. Die Neopren-Flächen sind in den Farbtönen "Storm-Blue" und "Flame-Orange" gehalten. So entsteht ein recht moderner Mix aus gediegenem Wohn-Ambiente und kühlem Techno-Flair.

Unter der Haube der Studie sitzt der bekannte 1,8-Liter-Vierzylinder-Motor mit 115 PS (85 kW) Leistung, der über ein sequenzielles Getriebe die Hinterräder antreibt. Geschaltet wird entweder über den Schalthebel in der Mittelkonsole vor dem Controller, über Wipptasten am Lenkrad oder der Fahrer überlässt die Gangwechsel gleich ganz der Elektronik.