Führerscheinentzug: Mann schaut Videoclips bei Tempo 200 - DER SPIEGEL
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Führerscheinentzug Mann schaut Videoclips bei Tempo 200

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht: Ein Franzose muss seinen Führerschein abgeben, weil er während der Fahrt Videoclips am Steuer seines Autos schaute. Er habe nicht gewusst, dass dies verboten sei.
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Paris - Der 21-jährige Romainz A. muss seinen Führerschein abgeben, weil er während der Autofahrt Videoclips anschaute. Dies entschied am Dienstagabend ein Gericht in Tours. Außerdem muss der Fahranfänger eine Strafe von 150 Euro zahlen. Die Polizei hat den automobilen Cineasten an einer Mautstelle angehalten, weil er zuvor mit 200 Kilometer pro Stunde in eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn raste - erlaubt war dort nur Tempo 110.

Er habe nicht gewusst, dass es verboten sei, während der Fahrt Videoclips zu schauen, sagte Romainz A. vor Gericht. Staatsanwalt Joël Patard erklärte daraufhin "bass erstaunt", dass ein solches Verhalten kriminell sei. Künftig kann der junge Franzose aus dem Großraum Paris die Videos nur zu Hause schauen, denn das Gericht beschlagnahmte auch den Wagen des jungen Mannes.

rom/afp