Fun-Mobile: Wenn der Rasenmäher zum Rennwagen wird - DER SPIEGEL
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Fun-Mobile Wenn der Rasenmäher zum Rennwagen wird

Ein ausgefallenes Hobby findet in den USA immer mehr Anhänger: Beim "Lawn Mower Racing" heizen Familienväter und andere Hobby-Rennfahrer auf ihren hochgetunten Rasenmähern um die Wette. Star der Szene ist Bobby Cleveland.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Es begann Anfang der neunziger Jahre im kleinen Stil, aber mittlerweile ist die kurios anmutende Freizeitbeschäftigung in den ganzen USA verbreitet: Rasenmäher-Rennen finden immer mehr Anhänger. Natürlich handelt es sich nicht um konventionelle Modelle, sondern um technisch aufgerüstete Vierräder mit Fahrersitz und Lenkrad. Fast in jedem Bundesstaat gibt es inzwischen Clubs begeisterter "Mäher-Raser", zu den Wettbewerben kommen bis zu 5000 Zuschauer. Allein in diesem Sommer werden 110 Rennen ausgetragen, die Strecke ist jeweils etwa 3,2 km lang. Preisgelder werden nicht ausgelobt, um den ungezwungenen Hobby-Charakter der Veranstaltungen nicht zu unterlaufen.

Unangefochtener Star unter den Rasenmäher-Racern ist Bobby Cleveland. Der 48-Jährige aus Georgia hat bislang nicht weniger als 69 Rennen und acht Mal die nationale Meisterschaft gewonnen. Beim letzten Wettbewerb vor zwei Tagen in Bonneville Salt Flats in Utah raste er mit 128 km/h über den Parcours auf den Salzsümpfen. Sein erklärtes Ziel: Den Rekord für den schnellsten Rasenmäher der Welt immer höher schrauben.

Das nächste Rennen findet am 15. und 16 Juli in Clements in Maryland statt, weitere Termine veröffentlicht die Lawn Mower Racing Association auf ihrer Website.  Auch in Deutschland gibt es mittlerweile Rasenmäher-Rennen.

har

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