Healey-Comeback: Barbies Flitzer kommt zurück - DER SPIEGEL
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Healey-Comeback Barbies Flitzer kommt zurück

Die britische Sportwagenmarke Healey baute 1975 ihren letzten Sportwagen, seither hütet die Firma Healey Automotive Consultants, die von Margot, Cecilia und Kate Healey geführt wird, lediglich die Markenrechte. Nun soll es wieder Autos geben, die ersten Prototypen fahren bereits.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Vor wenigen Monaten kaufte das britisch-amerikanische Konsortium HFI Automotive die britische Traditionsmarke Healey. "Wir haben die Rechte über Jahrzehnte verteidigt, jetzt bin ich glücklich, dass der Name in guten Händen ist", wird Cecilia Healey zitiert, die sich bislang gemeinsam mit ihren Verwandten um die Markenrechte von Healey kümmerte. Die neuen Besitzer nämlich wollen den britischen Hersteller wieder reanimieren, der in den fünfziger und sechziger Jahren mit inzwischen legendären Modellen - die zum Teil gemeinsam mit anderen Marken wie etwa Austin, Nash oder Jensen gebaut wurden - Sportwagengeschichte schrieb.

Es soll einen neuen Hochleistungssportwagen namens Healey 3000 geben. Die ersten Prototypen, so verkündet HFI Automotive, seien bereits zu Testfahrten unterwegs. Geplant ist ein Coupé und ein Cabriolet, daneben sollen weitere Sportmodelle und Nischenprodukte entstehen.

Mehr an Details ist bislang nicht zu erfahren. Klar ist nur, dass der Comeback-Healey bereits bestellt werden kann. Gegen 1000 brititsche Pfund Vorkasse können sich Fans ab sofort eine Produktionsnummer zwischen 001 und 203 reservieren lassen. Das Geld werde, versichert HFI Automotive, später auf den Verkaufspreis angerechnet.

Gegründet wurde Healey im englischen Warwick im Jahre 1946 von Donald Healey, der 1931 als erster Brite die Rallye Monte Carlo gewonnen hatte und der vor 50 Jahren auf dem Salzsee von Bonneville mit einem 3-Liter-Healey mehr als 200 mph (zirka 330 km/h) erreichte. Zum Jubiläum dieser Rekordfahrt soll nun der Verkauf des künftigen Healey 3000 beginnen. Übrigens dürfte auch zahlreichen Frauen diese Marke bestens bekannt sein. Das erste Auto nämlich, das der Spielwarenhersteller Mattel für die berühmte Barbie-Puppe herausbrachte, war ein pinkfarbener Austin-Healey.