Internet: Dubiose Vermittlung von Testfahrern - DER SPIEGEL
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Internet Dubiose Vermittlung von Testfahrern

Im Internet suchen Anbieter nach Testfahrern für Limousinen und locken mit Vergütungen in Form von Autos. Alles Unsinn, sagt der ADAC. Eine Anmeldung sei alles andere als kostenlos.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Vorsicht ist bei Testfahrer-Gesuchen im Internet geboten. Unter Adressen wie "fahrergesucht.com" und "autostudie.com" sowie "testcars.de" und "testcars.ch" würden zwei ausländische Firmen Testfahrer für die deutsche Autoindustrie suchen, teilte der ADAC heute mit.

Als Vergütung werde den Interessenten ein Auto der gehobenen Klasse für bis zu drei Jahre in Aussicht gestellt. Doch die Anmeldung stellt sich bei genauerer Betrachtung als nicht ganz so kostenlos heraus, wie es die Betreiber der Seiten behaupten. Zunächst würden 96 Euro fällig. Eine erfolgreiche Vermittlung werde aber gar nicht erst versprochen. Obwohl renommierte Autohersteller und Fachzeitschriften namentlich aufgeführt seien, habe das nichts mit den Unternehmen zu tun.

Laut ADAC sucht kein Autohersteller über das Internet Testfahrer. Dieser Beruf setze häufig sogar ein Ingenieursstudium voraus. Ein gültiger Führerschein allein reiche als Qualifikation nicht. Daher warnt der ADAC eindringlich davor, sich auf diese Angebote einzulassen.

fho/gms/ddp