Kia Opirus Luxus-Light-Liner
Der Name sei von der biblischen Stadt Ophir abgeleitet, heißt es bei Kia, einem im Altertum für seine hochwertigen Handelsgüter wie Gold, Sandelholz oder exotische Tiere bekannten wirtschaftlichen Zentrum. Diese "Tradition von Luxus und Design" nehme der Opirus "intelligent auf und führt sie formal weiter".
Was darunter im Detail zu verstehen ist, verraten die Koreaner noch nicht. Ebenso wenig, wie die das bisher unter dem Code GH laufende Fahrzeug aussehen wird. Kia-Deutschland-Sprecher Klaus Rippelmeyer weiß jedoch, dass der von Designer Sung-dae Baek entworfene, rund fünf Meter lange Wagen mit Doppelscheinwerfern und flacher Schnauze "in der Frontansicht ein wenig an das Jaguar-Styling" erinnert.
Außerdem verfüge er "über alle Ausstattungs- und Sicherheitsmerkmale sowie elektronischen Helferlein, die in der Klasse Standard sind". Ob in der Klasse allerdings ein 3,5-Liter-V6-Motor ausreicht, um einer Mercedes S-Klasse, einem BMW 7er oder Audi A8 Paroli bieten zu können, bleibt abzuwarten. Einen Vorgeschmack von dem 195 PS starkem Sechszylinder gibt es allerdings, wenn der neue Kia-SUV Sorento im Februar 2003 mit dem gleichen Motor angeboten wird.
Sicher ist jedoch, dass die Koreaner wieder mit ihrem Preis punkten werden, wenn der Opirus im Oktober nächsten Jahres auf den europäischen Markt kommt. Immerhin wollen die Koreaner von dem mit rund 165 Millionen Euro Entwicklungskosten teuerste Kia-Pkw aller Zeiten im ersten Jahr 35.000 und bis 2006 bis zu 60.000 Autos produzieren. Der Verkaufspreis soll in Europa zwischen 30.000 und 35.000 Euro liegen. Dafür gibt's in der deutschen Oberliga nicht mal eine Basisversion.