Kia Sorento & Opirus Probe auf Premium
Das sich die Koreaner gerade diesen Tuner ausgesucht haben, ist kein Zufall. Das kryptische Kürzel steht für Car Research & Development, und dahinter wiederum verbirgt sich eine Tochterfima des bekannten Mercedes-Veredlers Brabus, der ebenso offizieller Tuning-Partner von Smart ist. Wie das Mutterunternehmen sitzt auch CRD in der Bottroper Brabus-Allee und nutzt deren Know-how zur Fertigung exklusiver Sonderserien. Damit wähnen sich die Koreaner also in bester Gesellschaft, um mit einer sportlich-luxuriösen Executive-Variante ihres SUV-Bestsellers Sorento den Premium-Platzhirschen Mercedes ML, BMW X5 oder Lexus RX 300 entgegenzutreten. Analog dazu soll die Executive-Version der im Herbst 2003 eingeführten Oberklasse-Limousine Opirus im Revier von Mercedes E-Klasse, Audi A6, Volvo S80 und Jaguar S-Type wildern.
Die jeweils 6300 Euro teuren Tuningpakete sind jedoch rein optischer Natur. So erhielten Sorento wie Opirus, zusätzlich zu ihren jeweiligen SX-Ausstattungen, geänderte Front- und Heckschürzen (Opirus mit vergittertem Kühlergrill, Sorento mit oxidgrauen Einsätzen), Seitenschweller, 19-Zoll-Leichtmetallfelgenfelgen, Alcantara-Interieur, Alu-Pedale mit Kia-Logo sowie Alu-Einstiegsleisten und Velours-Fußmatten mit Executive-Schriftzug. Für den Opirus gibt's außerdem ein DVD-Navigationssystem mit Kartendisplay im Armaturenbrett und ein CD-Radio, für den SUV Sorento ein Leder-Alcantara-Lenkrad, Applikationen in Vogelaugenahorn in Mittelkonsole Türarmlehnen und am Automatikwählhebel sowie Kombiinstrumente mit silbernen Zifferblättern.
Der Sorento Executive ist mit dem 2,5-Liter-Common-Rail-Diesel und 140 PS (103 kW) für 36.960 Euro zu haben. Mit dem 194 PS (143 kW) starken 3,5-Liter-V6-Benziner kostet der Executive-SUV 40 120 Euro. Der V6-Benziner gleichen Hubraums leistet im Opirus Executive 203 PS (149 kW) und kostet 43.880 Euro.