Kia Sportage: Kompakter kleiner Bruder - DER SPIEGEL
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Kia Sportage Kompakter kleiner Bruder

Mit über einer halben Million verkaufter Autos wurde der 1993 eingeführte Kompakt-SUV Sportage für Kia zum weltweiten Exportschlager. Auf dem Pariser Autosalon ab Ende September präsentieren die Koreaner den Nachfolger, der schon ab November auf deutschen Straßen rollen soll.
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Beflügelt vom Überraschungserfolg ihres ersten SUV Sorento, immerhin der erste Kia auf den deutschen Markt mit Warteliste, soll nun auch der "kleine Bruder" den etablierten Wettbewerbern die Kunden abspenstig machen. Allein auf den Exportmärkten sollen 100.000 Modelle pro Jahr abgesetzt werden.

Die Prognose dürfte nicht so weit daneben liegen. Denn die ersten Bilder zeigen eine wohl proportionierte, kompakt gezeichnete Karosse, die in Design und Dimensionen dem europäischen Geschmack sehr entgegenkommt. Verglichen mit den Wettbewerbern Toyota RAV4 oder Honda CR-V hat der Sportage allerdings einen längeren Radstand (2,63 Meter) und ist mit 4,35 Meter Länge, 1,84 Meter Breite und 1,73 Meter Höhe (inklusive Dachreling) auch insgesamt etwas größer ausgefallen. Das sorgt im Innenraum für mehr Bein- und Kopffreiheit. Der Laderaum, unter dem ein vollwertiges Ersatzrad steckt, soll sich dank geteilter Rückbank flexibel erweitern lassen. Und sie kann auch komplett versenkt werden, so dass eine ebene Ladefläche entsteht. Als weiteres praktisches Detail gibt es eine separat zu öffnende Heckscheibe.

Die Motorenpalette des neuen Sportage besteht aus zwei Benzinern - einem Zwei-Liter-Vierzylinder mit 141 PS (104 kW) und einem 2,7-Liter-V6-Triebwerk mit 175 PS (129 kW) - sowie einem Zwei-Liter-Dieselaggregat mit 112 PS (82 kW). Je nach Ausführung stehen wahlweise ein Fünfgang-Schaltgetriebe oder eine Vierstufen-Automatik zur Verfügung. Auf die Straße gelangt das Ganze über einen elektronisch geregelten Allradantrieb mit automatischer Kraftverteilung.

Auch die vorbildliche Sicherheitsausstattung folgt europäischen Ansprüchen. So verfügt der Sportage unter anderem über ein elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP), Traktionskontrolle (TCS), ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung (EBD) sowie Front-, Seiten- und Kopfairbags.