Kinder malen Autos - DER SPIEGEL
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Autobilder aus Kinderhand: Peace-Mobile und rasende Eier

Foto: Laurin

Kinderbilder "Die Autos schmelzen, wenn sie zur Sonne fliegen"

Früher waren Autos eckig - und kinderleicht zu malen. Heute sehen viele Autos aus wie ein Ei. Wie malen Kinder, die Fahrer von morgen, die Fahrzeuge von heute? Für SPIEGEL ONLINE haben kleine Künstler zum Buntstift gegriffen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Ein kleiner Kasten oben, ein großer Kasten unten, hinten und vorne zwei Kreise: fertig ist das Auto. Einfach, oder? Natürlich lassen sich die raffiniertesten Zeichnungen von Fahrzeugen anfertigen - aber neben Strichmännchen und Häusern gibt es wohl nichts, was sich mit ein paar simplen Strichen so unverkennbar darstellen lässt wie Autos.

So war das jedenfalls jahrzehntelang. Schließlich sahen ja auch fast alle Autos gleich aus. Zumindest, was die Grundform angeht. Die war in der Regel nämlich eckig. Beim Malen hieß das: Große Kästen = Mercedes-Limousine, kleine Kästen = Opel Kadett, ganz kleine Kästen = Fiat Panda.

Dann kamen die Neunziger und das Diktat der Aerodynamik. Autos wurden von einer Generation zur nächsten plötzlich rund - bestes Beispiel ist der Sprung vom vom Golf II zum Golf III. Heute sehen die meisten Autos nicht mehr aus wie ein Schuhkarton, sondern wie ein Ei.

Aber sehen das auch die Kinder so? Malen sie heute Kreise statt Kästen? Wir wollten es wissen und haben deshalb einige Knirpse gebeten, uns Autos zu zeichnen. Sehen Sie selbst, was dabei herausgekommen ist.

cst

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