Kuhfänger Petitionsausschuss für Verbot
Berlin - Eine entsprechende Eingabe leitete er an das Verkehrsministerium weiter. Die Bundesregierung müsse alles in ihrer Macht stehende unternehmen, um drohende Gefahren "für die schwächsten Verkehrsteilnehmer, die Fußgänger und hier besonders die Kinder abzuwenden", betonten die Ausschussmitglieder.
Hintergrund war eine Eingabe an den Petitionsausschuss. Der Bittsteller forderte ein Verbot der "Kuhfänger" (aus der amerikanischen Eisenbahnersprache entlehnt, der "Cowcatcher" der Lokomotiven diente als Schienenräumer) weil sie bei Unfällen mit Fußgängern "schwere oder sogar tödliche Verletzungen" verursachen könnten.
Das Verkehrsministerium verwies in seiner Stellungnahme darauf, dass nationale Alleingänge mit der in der EU angestrebten Vereinheitlichung nicht vereinbar seien. Zurzeit sei jedoch auf EU-Ebene eine Richtlinie zum Fußgängerschutz in Vorbereitung, die strengere Anforderungen hinsichtlich einer "fußgänger-freundlichen" Gestaltung der Frontpartie von Kraftfahrzeugen enthalten werde. Dies werde von der Bundesregierung unterstützt.