Lancia Ypsilon: Im Namen des Buchstabens - DER SPIEGEL
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Lancia Ypsilon Im Namen des Buchstabens

Lancia buchstabiert sein neues Styling durch. Nach Lybra, Thesis und Phedra ist Fiats Edeltochter jetzt beim Ypsilon angekommen. Auch der Kleinste in der Lancia-Modellpalette, der auf dem Genfer Autosalon seine Weltpremiere erlebt, zeigt jetzt deutliche Design-Zitate seiner großen Brüder.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Von "souveräner Ausstrahlung einer Oberklasselimousine" zu sprechen, wie es Lancias Presseleute tun, ist dann aber vielleicht doch etwas zu viel gesagt. Immerhin, als "Symbol des Reifungsprozesses" darf der kompakte Kleinwagen statt des einzelnen Buchstabens Y seines Vorgängers jetzt ein vollständiges Ypsilon am Heck tragen.

Typisch für das neue Lancia-Design ist die Frontpartie des 3,76 Meter langen, 1,69 Meter breiten und 1,52 Meter hohen "Premiumwagen unter den Kompakten" mit dem großen vertikalen Kühlergrill. Auch die Scheinwerfergruppen erinnern an die Oberklasselimousine Thesis und den Phedra-Van. Von hinten fallen die vertikal angebrachten Rückleuchten, die seitlich der Heckklappe sitzen, ins Auge. Die großdimensionierten Stoßfänger vorne wie hinten machen einen soliden Eindruck.

Eine Besonderheit des Lancia Ypsilon ist das große Glasschiebedach, "Skydome" genannt, das fast 70 Prozent des Dachhimmels einnimmt. Es besteht aus einer festen und einer beweglichen Hälfte und zwei Sonnenjalousien. Es lässt sich in sieben Sekunden elektrisch öffnen und soll dem Ypsilon Cabrio-Qualitäten verleihen. Außerdem wurde speziell für den Lancia Ypsilon eine neue Klimaanlage entwickelt, die über eine elektronische Steuereinheit automatisch die Temperatur, die Luftleistung, die Luftverteilung und die Umluft regelt. Technisch handelt sich um eine so genannte Zwei-Zonen-Klimaanlage, die zwei unterschiedliche Temperatureinstellungen für die rechte und linke Seite des Innenraums ermöglicht.

Ausgerüstet wird der Ypsilon mit vier verschiedenen Motoren. Zu ihnen gehören die bekannten 1,2-Liter-Benziner mit 44 kW (60 PS) und 59 kW (80 PS). Neu entwickelt wurden der 1.4 16V mit 70 kW (95 PS) sowie der kompakte Common-Rail-Vierzylinderdiesel 1.3 Multijet 16V. Letzterer entwickelt eine Leistung von 51 kW (70 PS) und 180 Newtonmeter Drehmoment und soll auch mit einem automatisierten sequenziellen Dualmode-Getriebe zu haben sein, das die Bedienung des Kupplungspedals und des Schalthebels elektrohydraulisch steuert.

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