London Polizeichef wegen Raserei gerügt
Londons Verkehrspolizeichef Les Owen ist mit 132 statt 60 km/h durch die Straßen gejagt, am Steuer: sein Chauffeur. Der oberste Verkehrswächter der britischen Hauptstadt wurde offiziell gerügt.
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London - Owen habe eine schriftliche Verwarnung erhalten, weil sein Fahrer wegen Termindrucks bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometern mit etwa 132 Stundenkilometern unterwegs war, berichtete die Zeitung "Evening Standard" am Montag. Begründung der Verwarnung: Der Verkehrspolizeichef von London habe den Polizeibeamten, der ihn bei dem Vorfall vor etwa anderthalb Jahren chauffierte, nicht in die Schranken gewiesen.
Nach einer Anhörung im Disziplinarverfahren sei allerdings darauf verzichtet worden, dem obersten Verkehrswächter Londons eine Geldstrafe aufzubrummen oder ihn im Rang zurückzustufen, hieß es. Owens Fahrer erhielt dagegen eine Geldstrafe von umgerechnet 370 Euro und Punkte in der Verkehrssünderkartei.