Marken-Image BMW weiter im Abwärtstrend
Bereits vor einem halben Jahr verlor BMW seine Führungsposition in der vom ADAC und dem Center of Automotive Research (CAR) erstellten Markenuntersuchung an Mercedes, allerdings hatten beide ein Vierteljahr später noch eine beachtlichen Vorsprung vor ihren Konkurrenten. Überraschend verdrängte nun die Ingolstädter VW-Tochter Audi ihren weißblauen Konkurrenten vom zweiten auf den dritten Platz der 32 stärksten Automarken in Deutschland. Porsche konnte indes VW überholen und liegt nun vor den Wolfsburgern auf Rang vier.
Auf der Überholspur konnte zugleich Renault die meisten Plätze gutmachen: Die Franzosen stiegen in der AutoMarxX-Skala um acht Ränge auf Platz sieben. Nissan stürzte dagegen mit sieben verlorenen Rängen ebenso aus den Top Ten wie der Allradhersteller Subaru. Auf den letzten Plätzen blieb laut ADAC mit dem Schlussquartett Lancia, Chrysler, Daewoo und Rover alles beim Alten.
Der AutoMarxX-Index wird vierteljährlich erstellt, nun zum siebten Mal, und bewertet unterschiedlich gewichtete Gesichtspunkte. Dazu zählen unter anderem Fahrzeugqualität, Marke und Marktstärke sowie von den Autoherstellern jüngst vorgestellte Innovationen. Laut "Wirtschaftswoche" sollen für das Abrutschen von BMW wiederholte Rückrufaktionen und eine Verschlechterung in der TÜV-Mängelstatistik verantwortlich sein. Insgesamt habe sich bei allen deutschen Herstellern die Mängelquote verschlechtert. Der französische Hersteller Renault habe dagegen mit seinen jüngsten Erfolgen bei Crash-Tests Punkte gutmachen können.