Mazda 2: Nachwuchs aus Europa - DER SPIEGEL
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Mazda 2 Nachwuchs aus Europa

Auch die Japaner wissen inzwischen, dass Europäer nicht mit Einheitsautomobilen zu befriedigen sind. Nach Toyota, Nissan und Honda lässt jetzt auch Mazda sein erstes Auto in Europa für Europa produzieren. Der Nachfolger des kleinen Demio rollt ab Frühjahr 2003 im spanischen Werk Valencia vom Band.
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Der Mazda 2, so sein europäischer Name, soll erstmals auf dem Pariser Autosalon (26. September bis 13. Oktober) zu sehen sein. Mit knapp 3,92 Länge spielt er in der Polo-Liga, überragt diesen jedoch mit einer lichten Höhe von über 1,54 Metern. Laut Mazda bietet der 2er deshalb ausreichend Platz für fünf Personen. Und weil sowohl Sitzhöhe als auch Lenkrad verstellbar sind, sollen "alle Fahrer von 1,50 bis 1,90 Meter eine ideale Sitzposition" finden. Werden die Rücksitze umgeklappt, würden sogar "spielend zwei Mountainbikes auf die Ladefläche" passen.

Angetrieben wird der Mazda 2 mit wahlweise vier Motoren: einem 1,25-Liter-Benziner mit 55 kW (75 PS), einem 59 kW (80 PS) starken 1,4-Liter- oder einem 1,6-Liter-Benziner mit 74 kW (100 PS), die alle die Euro4-Abgasnorm erfüllen. Als Dieselmotorisierung bietet die Ford-Tochter einen 50 kW (68 PS) starken 1,4 Liter Common-Rail-Diesel an, der auch schon im Fiesta eingesetzt wird.

Außerdem gibt es die 1,4-Liter-Versionen wahlweise mit einem so genannten ASM-Getriebe (Automated Shift Manual Transmission), mit dem der Fahrer, ohne zu kuppeln, sequenziell schalten oder sich im Automatikmodus durchs städtische Stop-and-go treiben lassen kann. In Sachen aktive Sicherheit hat Mazda dem 2er ein Vierkanal-ABS, eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und den elektronischen Fahrstabilisator DSC (nicht in allen Versionen der Serie) mit auf den Weg gegeben. Passiv werden die Passagiere durch Zwei-Phasen-Front-Airbags sowie Seitenairbags und Airbagvorhänge an den Seiten im Kopf-Schulterbereich geschützt.