Mercedes-Mode: Stern am Handgelenk - DER SPIEGEL
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Mercedes-Mode Stern am Handgelenk

Früher war vieles nicht nur anders, sondern auch bescheidener. Von Automobilherstellern gab es neben Autos höchstens noch Kugelschreiber oder Kalender. Damit aber lässt sich heute kein Image mehr pflegen. Mercedes stellt jetzt eine ganze Frühjahrskollektion vor.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Angebot der Marke mit dem Stern umfasst Bekleidung, Lederwaren, Uhren Accessoires, Sportausrüstung und Gepäckstücke. All diese Dinge sollen Mercedes-Enthusiasten die Möglichkeit geben, "ihrer Verbundenheit mit der Marke in vielen Lebensbereichen eine ganz individuelle Note zu geben", heißt es in einer Mitteilung der schwäbischen Autobauer.

Der Renner im Programm sind die Uhren. Neu in der Frühjahrskollektion 2001 sind vier mechanische Armbanduhren mit Schweizer Innenleben und einem Design aus dem Hause Mercedes. Die Preise der vier Chronographen bewegen sich zwischen 1466 und 3422 Mark. Ausgestattet sind sie unter anderem mit zweiteiligem Gehäuse, Saphirglas, verschraubtem Mineralglasboden und allerlei mechanischen Finessen.

Die Uhren, so Mercedes, sind die größten Umsatzträger unter den Lifestyle-Artikeln, gefolgt von Textilien und Lederwaren. Mit ihrer Modekollektion haben sich die Stuttgarter einiges vorgenommen. Seit Februar dieses Jahres ist das Unternehmen Titelsponsor der "Mercedes-Benz Fashion Week" in New York.

Doch nicht nur bei Jacken und Hemden, Blusen und Seidenschals wird der Kundschaft was geboten, sondern auch Accessoires mit Stern-Logo gehören zum Programm. Ohrstecker zum Beispiel, Manschettenknöpfe oder Krawattenklammern.

Um Mercedes braucht man sich also keine Sorgen zu machen - auch wenn es mit den Autos mal nicht so gut läuft.