Messe-Hostessen in Genf Krise? Einfach weglächeln!
Langjährige Genf-Pilger sind ein wenig enttäuscht in diesem Jahr. Denn die Zahl der jungen Damen auf den Messeständen, so haben aufmerksame Beobachter festgestellt, ist deutlich zurückgegangen. Offenbar ist auch dies ein Ausdruck der Krise, denn bei vielen Herstellern wird inzwischen an wirklich jeder Ecke gespart - warum nicht auch bei den Personalkosten während der Pressetage einer Automesse.
Und so gibt es in diesem Jahr beim Autosalon in Genf (5. bis 15. März) zahlreiche Stände, auf denen tatsächlich nur Autos stehen. Fein poliert und gut ausgeleuchtet, aber eben ohne schmückendes Drumherum.
Aber es gibt noch mindestens ebenso viele Unternehmen, die der Krise mit einer "Jetzt erst Recht"-Haltung gegenübertreten, und an dem Messeauftritt im Vergleich zu den Vorjahren kaum etwas verändert haben.
Bei diesenm Herstellern wurde jedenfalls nicht an den Messe-Hostessen gespart, die sich dort wie eh und je an die Autos schmiegen und in die Kameraobjektive lächeln. Die Krise wird so einfach weggeflirtet - jedenfalls für einen Moment.