MG Le-Mans-Rennwagen Siegen lernen
Cadillac und Toyota sind schon dabei, Audi triumphierte im vergangenen Jahr mit einem dreifachen Erfolg und fährt auch 2001 wieder mit. Nirgendwo lässt sich besser beweisen als in Le Mans, dass die Produkte einer Marke nicht nur schnell, sondern auch standfest und also von höchster Qualität sind.
Nach dem Debakel mit BMW und der neu gewonnenen Eigenständigkeit möchte nun die Rover-Marke MG diesen Beweis antreten. Rover-Designdirektor Peter Stevens zeigt jetzt erstmals seine Entwürfe für den Le-Mans-Rennwagen, der das Rennen am 16. und 17. Juni 2001 auf dem klassischen Rundkurs in Zentralfrankreich bestreiten soll.
Als rennerfahrener Partner ist die Firma Lola Cars International an dem Projekt beteiligt. In der Rennautoschmiede Lola wird der MG-Bolide derzeit aufgebaut und aerodynamisch verfeinert. In einer Mitteilung der Rover Gruppe heißt es jetzt: "Der Start in Le Mans ist Teil eines umfassenden Motorsportprogramms, das die MG Rover Gruppe für die Modellreihe MG durchführen wird."
Vor allem geht es beim Le-Mans-Comeback von MG - die bereits in den fünfziger und sechziger Jahren dort mitgefahren sind - um den Aufbau eines sportlichen Images. Davis Bowes, Direktor von Lola, glaubt an eine positive Wirkung des millionenschweren Rennsportengagements: "Wir werden eine Menge Fans mit diesem komplett neuen Auto beeindrucken und überraschen." Bleibt die Frage, ob sie deshalb auch selbst einen MG fahren würden. Antwort gibt es ab Mitte Juni.