Mitsubishi Outlander: Ein bisschen schwanger - DER SPIEGEL
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Mitsubishi Outlander Ein bisschen schwanger

Die japanische DaimlerChrysler-Tochter Mitsubishi präsentiert auf dem Genfer Autosalon im März das Modell Outlander. Ein bisschen Kombi, ein bisschen SUV, ein bisschen zwischen beiden Fahrzeuggattungen. Das Crossover-Modell kommt im Mai auf den deutschen Markt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Für Mitsubishi ist der Outlander so etwas wie ein Neustart. Das gilt sowohl für das Design, das die Japaner in Zukunft markanter und kraftvoller gestalten wollen, als auch für die frischere Modellpalette. Die Nischen sollen besetzt werden. Und weil die durstigen SUV-Modelle in ihrem Stammland USA gerade besonders kritisch beäugt werden, fügt es sich prima, dass Mitsubishi jetzt den Outlander auf die Straße schickt.

Das Auto ist ein wenig dezenter, kleiner und braver als ein SUV. Aber es ist auch ein wenig bulliger, größer und aggressiver gestylt als ein herkömmlicher Kombi. "Crossover" heißen in der Branche solche Zwittermodelle. In Deutschland kommt der Wagen zunächst mit einem 2-Liter-Vierzylinder-Motor und permanentem Allradantrieb auf den Markt.

Mitsubishi nutzt den Genfer Automobilsalon (6. bs 16. März) aber nicht nur als Präsentationsplattform für den neuen Outlander, sondern auch zum weiteren Feinschliff des Images. Als Weltpremiere haben die Japaner eine Cabrio-Studie angekündigt, die den Namen CZ2 Cabriolet trägt. Der kompakte, schnittige Zweitürer mit vier Sitzplätzen soll demonstrieren, dass Mitsubishi die Lust an attraktiven, frischen Autos neu entdeckt hat. Ausgestellt werden außerdem die Studie Tarmac Spyder und das Siegerauto der diesjährigen Rallye Paris-Dakar, der Pajero Evolution.