Mitsubishi Pajero Frisch rasiert
Wir frisch rasiert sieht der Wagen aus: Die Frontpartie wurde gestrafft, der Kühlergrill mit dem prominent platzierten Markenlogo wurde vereinfacht und ein wenig Chromschminke wurde auch noch angebracht.
Am deutlichsten erkennbar wird die optische Erneuerung jedoch am Heck: Die große Klappe schließt den Wagen nun vollkommen glatt ab. Mitsubishi nennt den neuen, schlichten Look "Flächengrafik".
Über neue, beleuchtete seitliche Trittbretter gelangen Fahrer und Passagiere in den Innenraum des Allradlers, der ebenfalls einige kosmetische Änderungen erfahren hat. Die Holztäfelchen der Cockpitverkleidung wurden etwas heller, die Sitzbezüge geschmackvoller und es gibt nun auch ein Lenkrad, das mit "Applikationen in Titan" aufgehübscht wurde.
Die fünftürigen Pajero-Modelle verfügen, wie bislang auch schon, über eine dritte Sitzreihe, deren beide Plätze bei Nichtgebrauch komplett im Fahrzeugboden versenkt werden können, so dass eine ebene Ladefläche entsteht.
Technisch erweitert wurde die Serienausstattung um zwei Fahrassistenz-Systeme. Einmal die Stabilitätsregelung MASC (Mitsubishi Active Stability Control), die nichts anderes tut als das landläufig bekannte ESP, nämlich in heiklen Fahrsituationen die Motorleistung drosseln und einzelne Räder so abbremsen, dass der Wagen möglichst stabil in der Spur bleibt.
Dazu kommt beim Pajero nun noch MATC (Mitsubishi Active Traction Control), also eine Regelung, die das Durchdrehen der Räder auf schlüpfrigem Untergrund verhindert. Schließlich verfügen die Geländeautos auch über die Bremshilfe EBAC (Engine Brake Assist Control), die vor allem in schwierigen Querfeldeinpassagen aktiv wird.
Das Motorenangebot bleibt unverändert. Es gibt zwei Direkteinspritzer-Triebwerke: Einmal den V6-Benziner mit 202 PS (149 kW) und zum anderen einen Vierzylinder-Diesel mit 160 PS (118 kW). Während für den Selbstzünder Fünfgang-Schaltgetriebe und eine Fünfgang-Automatik zur Wahl stehen, wird der Benziner ausschließlich mit Automatikgetriebe ausgeliefert. Die Steuerung des Getriebes lässt es zu, von Heck auf Allradantrieb (mit variabler oder fester Drehmomentverteilung) umzuschalten.
Mitsubishi bietet den Geländewagen Pajero seit 1983 in Deutschland an. Vor drei Jahren kam die aktuelle, dritte Generation auf den Markt, die nun aufgefrischt wurde. Die Preise für das überarbeitete Auto beginnen bei 35.280 Euro für die dreitürigen und bei 43.280 Euro für die fünftürigen Modelle.