Motorrad-Missgeschick: Geldregen auf der Autobahn - DER SPIEGEL
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Motorrad-Missgeschick Geldregen auf der Autobahn

Des einen Freud, des andern Leid: Verkehrsteilnehmer auf der A99 bei München reagierten erstaunt und erfreut, als es dort plötzlich Geldscheine regnete. Die stammten aus dem Rucksack eines Paares, das per Motorrad zum Autokauf unterwegs war.
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München - Mehrere Anrufer meldeten sich gestern bei der Polizei: Auf der A 99, Ausfahrt Lochhausen, regne es Geldscheine. Einige Autofahrer hielten bereits an, um diese einzusammeln.

Das Geld gehörte einem jungen Paar auf einem Motorrad, das ein Auto kaufen wollte. Die Kaufsumme von 6000 Euro hatte es in einem Kuvert bei sich, das in einem Rucksack verstaut war. Der Fahrtwind öffnete offenbar den Rucksack, und der Geldregen ging über die Autobahn nieder.

Bei Eintreffen der Polizei waren keine Geldsammler mehr anzutreffen. Die Beamten der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck konnten zunächst rund 3000 Euro sicherstellen und wenig später dem Paar übergeben, das zwischenzeitlich den Verlust bemerkt hatte und umgekehrt war. Bei einer weiteren intensiven Suche wurden noch einmal 1400 Euro gefunden.

Der restliche Betrag muss voraussichtlich nicht völlig abgeschrieben werden. Das Paar und die Polizei hoffen bei der Ermittlung der Geldsammler auf die Aufnahmen der Überwachungskameras der Verkehrsleitzentrale.

Bis Sonntagmittag hatte sich aber lediglich ein Autofahrer gemeldet, der im Laufe des Tages 150 Euro zurückgeben wollte. Autofahrern, die sich nicht meldeten, drohe eine Anzeige wegen Fundunterschlagung, teilte die Polizei mit.

pad/AP