Neue Opelmotoren Frische Kraftquellen
So erhalten alle Benzinermotoren der Pkw-Baureihen mehr Leistung und verbesserte Abgaswerte.
Sie erfüllen jetzt mehrheitlich die mit 600 Mark steuerbegünstigte Euro-4-Norm. Auch werden sich die Wartungsintervalle auf 30.000 Kilometer erhöhen.
Ab März 2001 soll auch der neue Star in der Opel-Motorenpalette, ein 2,2-Liter-Leichtmetall-Vierzylindermotor mit 147 PS, bislang nur in Coupé und Speedster im Einsatz, schrittweise auch in Astra, Zafira und Vectra zu haben sein.
In den Mittelklasse-Baureihen Vectra und Omega sorgt zudem ein neuer 2,6-Liter-V6 für mehr Antriebskraft, während sich moderne "Manta"-Piloten mit einem neuen 190-PS-Turbotriebwerk im Opel Coupé austoben dürfen.
Ausgebaut wurde auch das Angebot bei den Dieselmotoren. Neben stärkeren Varianten stand für Opels Ingenieure dabei vor allem die weitere Schadstoffreduzierung für die Euro-3-Zertifizierung im Mittelpunkt. Beispiel dafür ist der Astra Eco 4, der mit seinem 1,7-Liter-Turbodiesel auf einen Normverbrauch von 4,4 Litern kommt. Das 75-PS-Aggregat wird auch im neuen Corsa eingesetzt.
Zugkräftiges Highlight unter den Selbstzündern ist der neue 2,2-Liter-Turbodiesel-Direkteinspritzer mit 125 PS, der unter den Hauben von Vectra und Omega nagelt.
Schon bei 1500 Touren leitet er sein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter (Omega 280 Nm) an die Kurbelwelle und sorgt damit für katapultähnliche Starts. Anschließend erreicht der Vectra 2.2 DTI 16V ein Spitzentempo von 207 km/h und verbraucht im Schnitt 6,5 Liter auf 100 Kilometer.