Neuentwicklung: Rückspiegel mit Radarblick - DER SPIEGEL
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Neuentwicklung Rückspiegel mit Radarblick

Ein "elektronischer Rückspiegel" mit eingebautem Radar soll in naher Zukunft den Straßenverkehr sicherer machen. Unfälle beim Abbiegen oder Spurwechsel könnten somit der Vergangenheit angehören.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Zwei neue "Assistenzsysteme" sollen, so der Autohersteller BMW, künftig die Gefahr eines Zusammenstoßes mindern. Beim Abbiegen schaltet der Fahrer mit dem Blinker gleichzeitig einen Überwachungssensor auf der rechten Fahrzeugseite ein, der den Raum neben dem Auto in einem Winkel von rund 90 Grad abtastet. Erkennt der Sensor ein bewegtes Objekt, wird der Fahrer gewarnt.

Während dieses System auf den innerstädtischen Straßenverkehr zugeschnitten ist, soll sich der "Spurwechselassistent" vor allem auf mehrspurigen Schnellstraßen bewähren. Er überwacht ständig den seitlichen und rückwärtigen Bereich des Wagens. Wird ein aufschließendes Fahrzeug erkannt, auf dessen Spur der Fahrer wechseln will, erhält er eine Warnung.

Kollisionen beim Abbiegen oder Spurwechseln zählen, so BMW, zu den häufigsten Unfallarten. Sie hätten besonders für Fußgänger oder Zweiradfahrer oft ernste Konsequenzen. Unfallursache sei in den meisten Fällen, dass der Autofahrer das Opfer nicht gesehen hat.