Neuzulassungen 2001: Hauptsache Premium - DER SPIEGEL
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Neuzulassungen 2001 Hauptsache Premium

Die Zeiten stehen schlecht - da gönnt man sich wenigstens ein teures Auto. In der Kfz-Neuzulassungsstatistik 2001 des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) geben Premiummodelle von Mercedes, BMW und Audi den Ton an.
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Zwar rangiert der VW Golf auch im Jahr 2001 ungeschlagen an der Spitze der Auto-Neuzulassungen. Doch auch der Wolfsburger Bestseller einschließlich seines Schwestermodells Bora musste mit insgesamt 293.219 Erstanmeldungen einen Verkaufsrückgangs von rund 34.000 Einheiten gegenüber dem Vorjahr hinnehmen.

Stark aufgeholt hat dagegen die C-Klasse von Mercedes, die mit 156.872 Zulassungen und einem Plus von gut 41.000 Einheiten gegenüber 2000 den Opel Astra vom zweiten Platz verdrängte. Dieser liegt nun mit 144.183 Zulassungen (minus 13.753 Fahrzeuge) auf Platz vier der Tabelle. Der BMW Dreier hat mit 147.265 in Deutschland verkauften Autos (minus 348) seine dritte Position verteidigen können.

Fünftbester ist der VW-Passat (139.203), der gegenüber 2000 um 36.544 Einheiten zulegen konnte - auf Platz sechs folgt der Audi A4 mit 108.713 Fahrzeugen (plus 28.449 Einheiten). Erst auf den weiteren Rängen folgen die kleineren Modelle wie Opel Corsa (Platz 7), VW Polo (Platz 10), Peugeot 206 (Platz 17) oder MCC Smart (Platz 21).

Auch beim Hersteller-Ranking dominiert der Wolfsburger Volkswagenkonzern. 633.075 verkaufte Einheiten bescheren ihm von den insgesamt 3,34 Millionen in Deutschland neu zugelassenen Personenwagen im Jahr 2001 einen Marktanteil von 18,9 Prozent, gefolgt von Daimler-Chrysler mit 474.363 verkauften Fahrzeugen. Das entspricht einem Marktanteil von 14,2 Prozent.

Den dritten Rang in der Zulassungsstatistik 2001 sicherte sich Opel mit 11,9 Prozent und rund 400.000 Neuzulassungen vor Ford mit 8,1 Prozent. Audi (7,2 Prozent) und BMW (7,1 Prozent) rangeln um die Plätze fünf und sechs.