ADAC: Pannenstatistik 2018 veröffentlicht - DER SPIEGEL
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ADAC-Statistik 2018 Und auf Platz eins der Pannen: die Batterie

Der ADAC musste 2018 knapp vier Millionen Mal Pannenhilfe leisten. Erstmals umfasst die Statistik dabei auch Elektroautos. Wie schnitten die "Stromer" ab?
Pannenhelfer des ADAC
Pannenhelfer des ADAC

Pannenhelfer des ADAC

Foto: Martin Hangen / ADAC
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Die Pannenhelfer des ADAC haben im vergangenen Jahr fast vier Millionen Mal ausrücken müssen - bei Elektroautos gab es aber noch vergleichsweise wenige Einsätze. Nach der jetzt vorgelegten Statistik des Automobilclubs halfen die sogenannten Gelben Engel den Autofahrern 2018 in rund 3,93 Millionen Fällen. Das entsprach im Schnitt etwa 10.700 Einsätzen pro Tag. Damit blieb die Zahl ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres. Erstmals wurden auch Elektroautos in der Statistik erfasst.

Nach den am Dienstag in München veröffentlichten Zahlen wurden die Helfer 400-mal zu liegen gebliebenen E-Autos gerufen. Gemessen an der Gesamtzahl der Einsätze der ADAC-Straßenwacht machte dies nur etwa ein Zehntausendstel aus.

Obwohl das vergangene Jahr das statistisch wärmste seit Beginn der meteorologischen Wetteraufzeichnungen war, lag die Zahl der Einsätze der Gelben Engel mit knapp vier Millionen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2017: 4.008.747). Am häufigsten mussten die Pannenhelfer am 26. Februar mit 24.065 Hilfeeinsätzen ausrücken. An dem Tag herrschten in Teilen Deutschlands zweistellige Minusgrade, Neuschnee und Glätte.

Foto: ADAC

Am häufigsten - in 42 Prozent aller Fälle - sei die Autobatterie der Grund für die Panne gewesen. Dies liege vor allem am hohen Durchschnittsalter der in Deutschland zugelassenen Pkw, das laut dem Kraftfahrt-Bundesamt auf 9,4 Jahre angestiegen ist.

Platz zwei belegten Pannen im Bereich des Motors. Dazu zählt der ADAC vor allem Probleme mit der Einspritzung, Sensorik oder der Zündung - jede fünfte Panne hatte die Ursache in diesem Bereich. Mit 14 Prozent dritthäufigster Grund, der die Hilfe der Straßenwacht erforderte, waren Pannen bei Lenkung, Karosserie, Bremsen, Fahrwerk oder dem Antrieb.

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Die ADAC-Mitglieder rufen die Pannenhelfer inzwischen nicht mehr über die Notrufnummer, sondern per Handy-App. Rund 160.000 Notrufe gingen auf diesem Wege beim ADAC ein - Tendenz steigend. Nutzer können im Pannenfall Informationen und Fahrzeugdaten sowie den exakten Standort direkt an die Pannenhilfezentrale übermitteln.

cfr/AFP

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