Peugeot 206 SW Das dicke Ende
Bei den Kleinwagen läuft es für die Franzosen derzeit bestens. Das Modell 206 wird in der üblichen Form als Schrägheckmodell, dann als modisches Cabriolet 206cc und ab Mitte Juni nun auch noch als Kombi 206 SW angeboten. Peugeot möchte damit auf dem deutschen Markt die Pole-Position des Fahrzeugs als meistverkauftes Importauto ausbauen. In diesem Jahr soll sich die SW-Variante noch 3800-mal verkaufen, im nächsten Jahr sollen gar 10.000 Exemplare hierzulande abgesetzt werden.
Was kann der Wagen, dass ihm seine Erbauer derart Großes zutrauen? Die wichtigste Antwort darauf lautet: Er bietet viel Platz. Während der vordere Teil des Fahrzeugs unverändert vom Grundmodell übernommen wurde und auch der Radstand (2,44 Meter) nicht angetastet wurde, wuchs das Heck um 19 Zentimeter nach hinten.
Das Platzangebot für die Passagiere bleibt also gleich, während für Gepäck nun reichlich Raum vorhanden ist. 313 Liter passen bei Normalstellung der hinteren Sitze in den Kofferraum, wer mehr benötigt, kann den Stauraum auf bis zu 1136 Liter vergrößern. Das ist ein sehr ordentlicher Wert für ein mit 4,02 Meter Länge durchaus noch kompaktes Auto. Zum Be- oder Entladen kann die Heckklappe entweder ganz geöffnet werden, oder man klappt einfach nur die Heckscheibe nach oben.
Das Design des Kombimodells wirkt flüssig und sportlich. Akzente setzen die Rücklichter, die aussehen wie stilisierte Eispickel. Auch die Stoßfänger-Hörnchen am Heck sehen lustig und verspielt aus. Von Alfa Romeo abgeguckt haben sich die Peugeot-Designer die im Scheibenrahmen versteckten Griffe für die hinteren Türen.
Insgesamt sechs Motoren bietet Peugeot für das Modell 206 SW an. Vier Benziner von 60 bis 136 PS (44 bis 100 kW) und zwei Dieselaggregate mit 68 und 90 PS (50 und 66 kW) stehen zur Wahl. Außerdem können Kunden zwischen drei Ausstattungsniveaus wählen. Die Preise für den Wagen beginnen für die Benziner-Modelle bei 12.150 Euro und bei 13.750 Euro für die Varianten mit HDi-Dieselmotor.