Peugeot in Paris: Das Cabrio-Déjà vu - DER SPIEGEL
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Peugeot in Paris Das Cabrio-Déjà vu

Das hatten wir doch schon mal: Erst wird das Concept Car mit dem Herz an Stelle der Null in der Bezeichnung enthüllt, auf der nächsten Automesse folgt dann die Serienversion. Nach dem Präsentationsmuster für den 206 CC stellt Peugeot auf dem diesjährigen Pariser Salon das für den 307 CC vor.
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Und wie gehabt steht beim 307 CC das Buchstabenkürzel für "Coupé-Cabriolet". Denn auch die Frischluft-Version des kompakten Bestsellers 307 besitzt wie der kleine Bruder ein festes Metall-Klappdach, das mittels einer speziellen Automatik komplett im Kofferraum verschwindet. Bei 4,32 Meter Länge hat das Concept Car den Radstand der 307-Limousine übernommen und bietet offen wie geschlossen Platz für vier Personen.

Von außen präsentiert sich der in Paris ausgestellte 307 CC in roter Lackierung mit Perlmutteffekt, verchromten Außenspiegelgehäusen und 18-Zoll-Leichtmetallräder. Ins Auge fällt außerdem die formschöne Frontpartie mit den stark geneigten A-Säulen. Das Heck wird von zwei diagonal geschnittenen Rücklichtern mit Leuchtdioden sowie einer dritten Bremsleuchte im aufgesetzten Spoiler bestimmt. Im Innenraum wurden bekannte Elemente, wie die Instrumententafel und die Konsole mit zahlreichen Komfort- und Sicherheitsfunktionen, vom 307 übernommen. Das in der Höhe und Tiefe verstellbare Lenkrad ist mit Leder ummantelt, die übrigen Bezüge in zweifarbig rotem und beigem Leder gehalten. Die Rundinstrumente des Kombiinstruments sind mit Chrom eingefasst, die Informationen der Bordtelematik werden mittig auf dem Armaturenbrett angeordneten Display im Format 16:9 abgebildet. Unter der Haube steckt ein Vierzylinder-Benziner mit einer maximalen Leistung von 130 kW (177 PS).

Doch die Löwenmarke zeigt bei ihrem Heimspiel auf dem Messegelände an der Pariser Porte de Versailles noch eine weitere Weltpremiere. Mit einer Rennversion des 206 wollen die Franzosen die erfolgreichste Baureihe ihrer Unternehmensgeschichte, von denen bisher fast drei Millionen Exemplare gebaut wurden, krönen. Der 206 RC wurde aus dem Rallyesport abgeleitet und setzt sich mit seinem 130 kW (177 PS) starken Zweiliter-Vierzylinder deutlich von seinen zivilen Geschwistern ab.

Entsprechend wurde er optisch aufgepeppt. Für das sportliche Aussehen sorgen ein breiter Heckspoiler, ein doppeltes Auspuffendrohr und 17-Zoll-Alufelgen mit 205er Reifen. Im Innenraum finden sich weitere Rennsport-Insignien wie höhenverstellbare Schalensitze aus Leder, Alcantara und Stoff mit eingesticktem RC-Monogramm, vier silbern gefasste Rundinstrumente mit weißen Zeigern auf schwarzem Grund, eine lederbezogene Instrumentenhutze mit grauen Sattlernähten, die sich auch auf dem mit glattem und perforiertem Leder ummantelten Lenkrad wiederfinden.