Porsche 911 Cabrio Der Trieb schlägt aus
Im Sommer fuhr Porsche das neue 911er Coupé vor, im Herbst folgte der neue Boxster und jetzt verkünden die Zuffenhausener erste offizielle Daten zum neuen 911er Cabrio. Der offene Sportwagen wird im Januar bei der Detroit Motor Show seine Weltpremiere feiern und ab 2. April bei den Händlern stehen. Da wird es dann, nach nicht einmal einem Jahr, schon vier Versionen der neuen Carrera-911-Baureihe 997 geben: Nämlich Coupé und Cabrio jeweils als Carrera und als Carrera S.
Das bedeutet, dass auch die offene Version des 911ers entweder mit dem 325 PS (239 kW) starken 3,6-Liter-Boxermotor oder mit dem 355 PS (261 kW) starken 3,8-Liter-Aggregat verfügbar sein wird. Porsche spricht von einer "überragenden Fahrdynamik" beider Autos und begründet dies mit einem Leergewicht von "lediglich 1480 Kilogramm" (bei der S-Variante sind es 1505 Kilogramm). Damit wiegen die beiden Cabrios je 85 Kilo mehr als die entsprechende Coupé-Version.
Die Fahrdaten der offenen Sportler sind identisch mit denen der geschlossenen Varianten: Als Höchstgeschwindigkeit gibt Porsche 285 km/h (S-Version 293 km/h) an, als Beschleunigungsvermögen 5,2 Sekunden von 0 auf Tempo 100 (S-Version 4,9 Sekunden). Das Stoffverdeck öffnet oder schließt sich per Knopfdruck binnen 20 Sekunden, wobei der Mechanismus bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h funktioniert. Zur Serienausstattung gehören unter anderem ein Windschott, eine CD-Musikanlage mit neun Lautsprechern und ESP, das bei den Schwaben PSM heißt und "Porsche Stability Management" heißen soll.
Auch die Preise für die beiden neuen 911er-Cabrios stehen bereits fest, was die Etatplanungen für das nächste Jahr in einigen Besserverdiener-Haushalten vereinfachen dürfte. Für das Standard-Cabrio verlangt Porsche 85.176 Euro, die verschärfte S-Version steht ab 95.152 Euro zum Verkauf.