Porsche Boxster S: Ein Extra zum Andenken - DER SPIEGEL
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Porsche Boxster S Ein Extra zum Andenken

Der Klang von Markennamen ist umso besser, je mehr Resonanzraum vorhanden ist. Bei Porsche reicht der zum Beispiel bis zum Jahre 1953 zurück, als das legendäre Modell 550 Spyder vorgestellt wurde. Als Hommage an den Wagen bauten die Schwaben nun ein Sondermodell.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Vorgestellt wird das Auto erstmals bei der Detroit Motor Show Anfang Januar des kommenden Jahres, in den Verkauf kommt es dann im März. Es werden exakt 1953 Exemplare des Boxster S "50 Jahre 550 Spyder" gefertigt - die entsprechende Produktionsnummer wird in eine Plakette auf der Mittelkonsole eingraviert. Anders als die Sondermodelle anderer Hersteller, haben die Zuffenhausener nicht nur kosmetische Veränderungen an dem Fahrzeug vorgenommen, sondern durchaus auch technische Details neu abgestimmt.

Der 3,2-Liter-Sechszylinder-Boxermotor zum Beispiel leistet im Jubiläumsauto 266 PS (196 kW) und ist damit um sechs PS stärker als im Serien-Boxster. Auch können die Fahrer des Sondermodells einen Hauch schneller am Ziel sein als "normale" Boxster-Piloten, denn die Höchstgeschwindigkeit beträgt nun 266 km/h statt den bislang üblichen 264 km/h. Und noch eine kleine Veränderung ist bemerkenswert: Die Schaltwege des Sechsgang-Getriebes wurden beim neuen Auto um 15 Prozent gekürzt.

Das um einen Zentimeter tiefer gelegte Fahrwerk ist mit 18-Zoll-Rädern bestückt (sonst 17 Zoll). Am Heck befinden sich "ein speziell gestyltes Endrohr" aus Edelstahl sowie einem verchromten "Boxster S"-Schriftzug. Die Farbe des Autos ist stets Silber-metallic, das Stoffverdeck trägt den Farbton Cocoa, das heißt: Es ist dunkelbraun. Im Innenraum wurde hier und da eine Zierleiste angebracht und reichlich Leder verarbeitet. Für einen Preis von 59.192 Euro darf das ein Porsche-Kunde allerdings auch erwarten.