Rallye Paris-Dakar: Es wird ernst - DER SPIEGEL
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Rallye Paris-Dakar Es wird ernst

Die Wolfsburger kommen allmählich auf die Zielgerade ihrer Rallye-Vorbereitungen. Beim Marathon-Rennen Paris-Dakar im Januar wird neben Jutta Kleinschmidt der französische Rennfahrer Bruno Saby im so genannten Race-Touareg an den Start gehen.
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In dieser Woche beginnen die Testfahrten in Marokko und damit die letzte Phase der Vorbereitung auf den ersten großen Renneinsatz der Rennversionen des Luxus-Geländewagens Touareg vom 1. bis 18. Januar 2004. Während schon länger feststeht, dass in einem der beiden Rallye-Autos Jutta Kleinschmidt und ihre Co-Pilotin Fabrizia Pons starten werden, wurde nun auch die Besetzung des zweiten Werksautos bekanntgegeben. Bruno Saby und sein britischer Beifahrer Matthew Stevenson werden ebenfalls einen Race-Touraeg pilotieren. Saby war jahrelang in der Rallye-WM aktiv und gewann da unter anderem die Rallye Monte Carlo und die Rallye Korsika. Nach seinem Umstieg in Marathon-Autos gewann der zweifache Familienvater aus Grenoble 1993 den Langstrecken-Klassiker Paris-Dakar. Jutta Kleinschmidt war im Jahr 2001 die erste Frau, die auf dem Siegerpodest der Rallye Paris-Dakar stand.

Nicht nur die beiden Teams stehen jetzt also fest, sondern auch die Hauptsponsoren. Der Getränkemarke Red Bull und der Ölkonzern Shell unterstützen das VW-Werksteam. Entsprechend werden auch die Autos geschmückt sein, die bei der Motorshow in Essen (28.11. bis 7.12.) erstmals öffentlich präsentiert werden.

Der Race-Touareg wird von einem 2,3-Liter-Fünfzylinder-TDI-Motor angetrieben. Technische Einzelheiten mag VW nicht bekannt geben. Als besonders gelungen aber preisen die Wolfsburger die Aerodynamik des in der Rennversion gegenüber dem Serienmodell deutlich verschlankten Touareg. Die Luftöffnungen wiederum geben dem Auto ein recht verwegenes Design. Sie sind aber nötig, um den Motor in der Wüste ausreichend abzukühlen. VW hofft, dadurch die bei dieser Rallye überaus hohe Pannenwahrscheinlichkeit deutlich zu reduzieren.