Rinspeed Senso Lebt das Ding?
Präsentiert wird das Modell Senso, das optisch eher an ein Luftkissenboot erinnert, beim kommenden Genfer Automobilsalon (3. bis 13. März). Doch schon jetzt rührt der Schweizer die Werbetrommel für das Gefährt, an dessen Entwicklung auch das Chemieunternehmen Bayer Material Science beteiligt war. Wichtigstes Bauteil dieses Fahrzeugs ist nicht etwa der Motor oder das Fahrwerk, sondern eine spezielle, verformbare, elektrolumineszente 3-D-Folie im Innenraum des Cabriolets. Smart Surface Technology sagen Fachleute zu dem System, das durch Sensoren auf der Oberfläche biometrische Daten des Fahrers erfassen kann. Und dann kommt's: Je nach Gefühlslage des Lenkers ändert der Senso das Innenraumambiente.
Zum Beispiel kann das Auto die Innenraumbeleuchtung anpassen. Wird der Fahrer aggressiv, hilft vielleicht ein sanft gedimmtes Licht, droht er einzuschlafen, ist vielmehr eine grelle Ausleuchtung erforderlich. Die Grundlagen dieser Sensorik stammen aus den Universitäten Zürich und Innsbruck. Rinspeed und zahlreiche Entwicklungspartner haben diese Ideen jetzt in ein Auto transferiert.
Nähere technische Daten zum Auto hält Rinspeed derzeit noch zurück, schließlich soll in den kommenden Wochen die Spannung hoch gehalten werden und bis Anfang März, wenn die eigentliche Premiere erfolgt, noch ein bisschen was zum Berichten übrig sein. Fest steht aber: Wie schon der Prototyp Splash vom vergangenen Genfer Salon wird auch der Senso mit Erdgas angetrieben.