Saab 9-2X Kompakter Schwede mit japanischen Genen
Für die Entwicklung des schwedischen Fünftürers lieh sich Saab-Mutterkonzern General Motors kurzerhand die technische Plattform vom japanischen Allradspezialisten. Auch Antrieb und Motoren stammen von Subaru. An der Konzernmutter Fuji Heavy Industries sind die Amerikaner mit zwanzig Prozent beteiligt.
Als erster Saab fährt der 9-2X mit permanenten Allradantrieb und Boxermotoren. Zur Auswahl stehen als Basismotor ein 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxer mit 165 PS (123 kW) oder ein Boxer-Turbotriebwerk mit zwei Litern Hubraum und 227 PS (169 kW) für die Topversion Aero. Letzterer zusätzlich mit Sperrdifferenzial an der Hinterachse für bessere Traktion und leichteres Handling.
Ladevolumen von 790 bis zu 1744 Litern Beide Versionen sind serienmäßig mit Fünfgang-Schaltgetriebe oder auf Wunsch mit Viergangautomatik zu haben. Selbst das Karosseriedesign des Saab zeigt, zumindest im Heckbereich, große Ähnlichkeit mit dem kombi-ähnlichen Subaru-Kompaktwagen Impreza. Die Front ist dafür typisch Saab, mit dreigeteiltem Kühlergrill und horizontalen, ums Eck laufenden, Scheinwerfern. Das Turbomodell wiederum trägt, wie beim Subaru, eine Lufthutze für den Ladeluftkühler auf der Motorhaube. Für den praktischen Nutzwert soll ein Ladevolumen von 790 bis zu 1744 Litern bei umgelegter Rückbank sorgen. Diese wiederum ist im Verhältnis 60 zu 40 teilbar.
Als "Premium-Fahrzeug zu einem Einstiegspreis von unter 25.000 Dollar" soll der Saab 9-2X ab Juli 2004 in den USA und Kanada eingeführt werden. Ob und wann er nach Europa kommen wird, ist noch nicht bekannt. Frank Wald