Schulweg: Autofahren liegt im Trend - DER SPIEGEL
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Schulweg Autofahren liegt im Trend

Viele Schüler und Studenten nutzen ein eigenes Auto für den täglichen Weg zur Schule oder Universität. Das teilt das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit, das auf Ergebnisse der jährlichen Haushaltsbefragung Mikrozensus im Jahr 2000 verweist.
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Wiesbaden - 13 Prozent der Schüler und Studenten in Deutschland fahren demnach mit dem Pkw zu ihrer Ausbildungsstätte, davon fahren neun Prozent selbst. Vier Prozent werden von anderen Fahrern mitgenommen.

Die Mehrheit, das sind 42 Prozent der Schüler und Studenten, nutzt dem Bundesamt zufolge das Fahrrad oder geht zu Fuß. Öffentliche Verkehrsmittel wählen 38 Prozent der Befragten für den täglichen Weg. Die Wahl des Verkehrsmittels ist stark abhängig von der Entfernung zwischen Wohnung und Schule, so die Statistiker. Bei Distanzen unter 25 Kilometern dominierten Busse und Bahnen, bei Wegstrecken von mehr als 50 Kilometern wird das Auto bevorzugt.

Im Osten Deutschlands nutzten im Vergleich zu früheren Jahren immer mehr Schüler und Studenten den öffentlichen Nahverkehr. 1996 kamen noch 53 Prozent zu Fuß oder per Rad zur Schule (Westen: 43 Prozent), im Jahr 2000 waren es nur noch 45 Prozent. Bei Bus und Bahn einschließlich Zügen stieg der Anteil dagegen von 35 auf 39 Prozent.