Seat Leon Alles Gute kommt vom Golf
Die konturierte Motorhaube, der breite Kühlergrill, die mandelförmigen Scheinwerfer, die Radwülste, die sich ausgehend vom Kühler über die Scheinwerfer bis in die A-Säule erstrecken - wie schon seine Modell-Brüder Altea und Toledo trägt auch der Nachfolger des spanischen Kompakten stolz und sichtbar die Design-Züge der Salsa-Studie. Mit dieser Studie hat Chef-Designer Walter de Silva vor fünf Jahren die Neugestaltung der VW-Marke angekündigt.
Insgesamt misst der Genfer Prototyp 4,34 Meter in der Länge, 1,82 Meter in der Breite und 1,43 Meter in der Höhe. Er trägt die bekannte schwungvolle Linie in den Flanken, eine hohe Gürtellinie sowie eine tiefe Frontschürze mit drei waben-vergitterten Lufteinlässen im Stile des VW Golf GTI.
In 6,9 Sekunden auf Tempo 100
Das ist nicht ganz zu unrecht so - stammt doch vom Wolfsburger Topmodell auch der Antrieb, ein FSI-Motor mit 200 PS, der seine Kraft mittels Sechsgang-DSG-Getriebe auf die großen 19-Zoll-Leichtmetallräder überträgt. Damit spurtet der Leon Prototyp aus dem Stand in 6,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht 236 km/h Höchstgeschwindigkeit. Selbstverständlich sollen in der Serienversion auch kleinere Motoren zur Verfügung stehen.
Sportlich gibt sich auch der Innenraum der Leon-Studie, in dem vier einzelne Ledersitze mit roten Nähten, Drei-Speichen-Lederlenkrad und klassische Rundinstrumente zu sehen sind. Ebenso wie zwei Monitore, die die Bilder von drei Außen- und einer Innenkamera wiedergeben - warum auch immer. Sinnvoller erscheint da schon die Möglichkeit, via DVD-Player Filme für kleine und große Fondpassagiere zu abspielen zu können.