Sieben Tipps Zen oder die Kunst, einen Stau zu überleben
3) Meditieren Sie sich weit weg
Stau ist Stress. Und Stress macht schlechte Laune, krank und viele Falten. Immer wieder von Ärzten und Psychologen empfohlen werden Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditation. Sollte Ihnen der Lese- oder Unterhaltungsstoff bei einem längeren Aufenthalt in der Autoschlange ausgegangen und das Handy leer telefoniert sein, dann legen Sie doch eine Kurzmeditation ein und beamen sich ins höhere Nichts: Augen schließen, tief durchatmen und das Allerschwierigste nicht denken.
Wer es nicht im Alleingang proben will, kann den Anleitungen auf einer CD lauschen, wie etwa der aus dem Buch "Meditation mit CD. Lust zum Üben" von Marie Mannschatz aus dem Gräfe und Unzer Verlag. David Harp und Nina Feldmann sind der Meinung, dass "Meditieren in drei Minuten" (Rowohlt-Verlag) in jeder Lebenslage möglich ist auch im Stau und vor roten Ampeln. Hauptsache ist aber, der Meditierende verliert nicht den Anschluss an die Realität und an den davonfahrenden Vordermann. Und wenn doch dann wenigstens mit Gelassenheit und vermindertem Herzinfarkt-Risiko.