Smart: Endlich fröhliche Zahlen - DER SPIEGEL
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Smart Endlich fröhliche Zahlen

Die Geduld der Verantwortlichen für den Mercedes-Minimobil-Ableger Smart hat sich gelohnt: Der Autozwerg ist in eine Wachstumsphase geraten. Endlich, nachdem das Geschäft mit dem Kleinstwagen anfangs nur schleppend lief.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Nun aber kann Andreas Renschler, Geschäftsführer von MCC smart fröhliche Zahlen für die ersten drei Monate dieses Jahres melden. In diesem Zeitraum wurden 25.080 Fahrzeuge verkauft, was einer Steigerung von rund 36 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres entspricht. "Durch die Erweiterung unserer Produktpalette von sechs auf 13 Modellvarianten haben unsere Kunden eine wesentlich größere Auswahl", nennt Renschler einen der Gründe für die Steigerung des Absatzes. Dazu kommt, dass der Smart nun auch in Griechenland, Großbritannien und Japan angeboten wird.

Vor allem aber hilft es der Nachfrage, dass mit dem Dreizylinder-Commonrail-Dieselmotor cdi, der im Durchschnitt 3,4 Liter Kraftstoff je 100 Kilometer verbraucht, ein Dreilitermotor im Programm ist. Von den Verkäufen im ersten Quartal waren 5869 Exemplare Autos mit Selbstzünder. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stieg damit der Dieselverkauf um 86 Prozent.

Erstes Dreiliter-Cabriolet

Dies war wohl auch der entscheidende Grund, warum Smart das Cabrio seit wenigen Wochen auch mit der Dieselmaschine anbietet. Damit ist der Kleine das erste Dreiliter-Cabriolet weltweit. Ein Superlativ, der die Verantwortlichen ebenfalls fröhlich stimmt.

Noch keine schwarzen Zahlen

Der zweisitzige Citykleinwagen hat DaimlerChrysler bislang insgesamt 4,9 Milliarden Mark an Aufwendungen gekostet. Zur Zeit wird zusammen mit dem japanischen Autobauer Mitsubishi ein neuer viersitziger Smart entwickelt. "Der Viersitzer ist die Voraussetzung, in der Smart-Sparte schwarze Zahlen zu schreiben», sagte Konzernchef Jürgen Schrempp. Der große Smart kommt im Jahr 2004 auf den Markt.