Smart Fortwo Grandstyle Ein Hauch old England
Das besorgt-skeptische Gesicht von Smart war vor Kurzem erst zu sehen, als nämlich der designierte Daimler-Chrysler Vorstandschef Dieter Zetsche sinngemäß verlauten ließ, er könne sich einen Partner für die Kleinwagenmarke durchaus vorstellen. Offenbar hat Smart größte Mühe, auf einen ökonomisch rentablen Kurs zu gelangen. Vom Miniauto Smart Fortwo wurden im vergangenen Jahr laut Statistik des Kraftfahrtbundesamts in Flensburg exakt 27.100 Modelle (inkl. Cabrio) in Deutschland neu zugelassen. In diesem Jahr liegt die entsprechende Zahl in den ersten neun Monaten bei 16.982 Modellen. Auch bei flüchtiger Betrachtung ist also ein deutlicher Rückgang festzustellen. Und Smart versucht nun, da vorerst keine neuen Modelle in Sichti sind, mit Sondereditionen gegenzusteuern.
Nach dem Smart Bellybutton, einem Sondermodell mit spezieller Einrichtung für Mutter und Kind (u.a. ein Wickeltisch) und dem Smart "dressed by Unrath & Strano", einem Modemobil, stellt die Marke jetzt den Smart Fortwo Grandstyle vor. Die Optik des Autos orientiert sich an dem, was man unter klassisch-britischem Styling versteht. Dazu gehören Karosserieteile in "dark green metallic", also einem tiefdunklen Grünton sowie eine beigefarbene Lederausstattung. Die allerdings kostet 750 Euro extra und umfasst neben den beiheizbaren Sitzen auch eine belederte Instrumententafel sowie ebenfalls lederne Türverkleidungen und Ablagetaschen.
Schon im Grundpreis von 11.600 Euro (die Cabrio-Version kostet 2700 Euro mehr) enthalten ist eine silber lackierte Sicherheitszelle (deren Struktur ein Teil des Karosseriedesigns ist), eine Musikanlange mit MP3-Schnittstelle, Uhr und Drehzahlmesser im Cockpit sowie einige silberne Zierteile im Innenraum. Der Smart Grandstyle wird mit zwei Motoren angeboten - dem 61 PS starken Benziner oder wahlweise dem 41 PS starken Diesel. Letzterer ist serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter bestückt. Ab Februar wird das Sondermodell ausgeliefert.