Smart Rechtslenker: Briten und Japaner only - DER SPIEGEL
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Smart Rechtslenker Briten und Japaner only

In diesen Wochen werden erstmals Rechtslenker-Versionen der Modelle Smart und Smart Cabrio nach Großbritannien und Japan ausgeliefert. Zudem bietet die Mercedes-Marke den Autozwerg in Fernost auch als sogenanntes k-car an.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Der speziell modifizierte Smart k berücksichtigt die in Japan geltenden Bestimmungen für "leichte Fahrzeuge". In der Landessprache heißen diese Autos kei-jidousha, kurz k-cars. Diese Autos sind in Steuer und Versicherung deutlich billiger als herkömmliche Pkw, und außerdem ist der Halter zum Teil von der in japanischen Städten üblichen Nachweispflicht für einen Parkplatz befreit.

Als k-car werden Autos anerkannt, die zum einen nicht schneller als 135 km/h fahren. Beim Smart k wird deshalb der 55 PS (40 kW) starke Dreizylinder-Motor elektronisch auf dieses Tempo begrenzt. Darüber hinaus musste der Wagen geringfügig schmaler werden, denn in Länge und Höhe erfüllt der Smart bereits die für ein k-car zulässigen Maximal-Abmessungen. Die Breite musste also um 4,5 Zentimeter reduziert werden, was durch eine geringere Spurbreite an der Hinterachse, schmalere Reifen (135er vorne, 145er hinten) und schmalere Kotflügelchen am Heck erreicht wurde.

Neben den Rechtslenker-Versionen in Großbritannien und Japan wird der Smart in diesen Wochen auch - in diesem Fall in der gewohnten Linkslenker-Variante - in Portugal und Schweden eingeführt.