Spritsparen: Eine Frage des Fahrstils - DER SPIEGEL
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Spritsparen Eine Frage des Fahrstils

Die Kleinwagen VW Lupo und Smart sind die zurückhaltendsten Spritverbraucher. Aber auch wer größere Autos lenkt, kann durch vorausschauendes Fahren Treibstoff sparen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Der Lupo 3L TDI brauche auf 100 Kilometern nur drei Liter Diesel, der Smart nur 4,8 Liter Benzin, teilte der ADAC in München mit. Wie sparsam ein Auto wirklich sei, hänge aber auch von der Fahrweise ab. Der Automobilclub rät dazu, beim Anlassen kein Gas zu geben, nach dem Anfahren sofort in den zweiten Gang zu schalten und mit drei Viertel Gas zügig zu beschleunigen, frühzeitig hochzuschalten und nicht zurückzuschalten, solange der Motor ohne Ruckeln Gas annimmt.

Zusätzlich kann bei vorausschauendem Fahren Sprit gespart werden, wie die Experten betonen: Wer den Verkehrsfluss im Auge behält, kann unnötiges Bremsen und Beschleunigen vermeiden. Richtiger Reifendruck, das Abschalten des Motors bei längeren Stopps, das Abmontieren nicht benötigter Dachaufbauten und der vernünftige Einsatz von Stromfressern wie zum Beispiel der Heckscheiben-Heizung helfen zusätzlich den Kraftstoffverbrauch zu minimieren.

Die sparsamsten Dieselmodelle sind laut ADAC der Lupo 3L TDI (Verbrauch 3,0 Liter, Leistung 34 Kilowatt, Preis 27.382 Mark), Smart cdi (3,4 l, 30 kW, 18.980 Mark), Audi A2 1,4 TDI (4,3 l, 55 kW, 34.912 Mark), Seat Arosa 1,4 TDI Signo (4,3 l, 55 kW, 25.240 Mark), VW Lupo 1,4 TDI, (4,3 l, 55 kW, 25.719 Mark).

Die sparsamsten Benziner seien der Smart (4,8 l, 33 kW, 15.980 Mark), VW Lupo FSI (4,9 l, 77 kW, 29.533 Mark), Toyota Yaris 1,0 linea eco (5,0 l, 50 kW, 19.980 Mark), Toyota Prius 1,5 Hybrid (5,1 l, 53 kW, 44.400 Mark), Daihatsu Cuore FUN (5,3 l, 41 kW, 16.890 Mark).