Stauprognose zur Weihnachtszeit: Hier wird es voll - DER SPIEGEL
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Stauprognose Weihnachten auf Umwegen

Kurz vor den Feiertagen wird es eng auf den Reiserouten: Ein Datenvergleich zeigt, wann auf welchen Autobahnstrecken mit dem meisten Verkehr zu rechnen ist - und welche Ausweichstraßen sich für Autofahrer anbieten.
Autobahnstillstand: Vor Weihnachten muss wieder mit im Stau gerechnet werden
Autobahnstillstand: Vor Weihnachten muss wieder mit im Stau gerechnet werden

Autobahnstillstand: Vor Weihnachten muss wieder mit im Stau gerechnet werden

Foto: Marius Becker/ dpa
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Hamburg - Es ist Weihnachtszeit, und die möchten viele gerne im Kreise der Familie verbringen. Leider heißt das auch: volle Autobahnen. Laut einer Stauprognose des Technologieunternehmens Inrix müssen Autofahrer vor den Feiertagen bis zu dreimal so viel Zeit für ihre Strecken einplanen wie gewöhnlich. So sind beispielsweise die Straßen im Rheinland stark von Stau betroffen.

Durch das Abgleichen von Daten lässt sich aber auch ermitteln, zu welchen Uhrzeiten und auf welchen Strecken Staus umfahren werden können.

Die Hauptreisezeiten basieren auf den Erfahrungswerten des Vorjahres. So wurden jeweils der letzte Freitag (20. Dezember) und Samstag (21. Dezember) sowie der letzte Tag vor Weihnachten für die Erhebung erfasst. Die anonymisierten Daten stammen laut Inrix von privaten Fahrzeugen, Logistik- und Flottenanbietern sowie Straßensensoren. In Deutschland kommen so dem Unternehmen zufolge 500 Millionen Datenpunkte durch rund 17 Millionen GPS-Sonden von mehr als 60 Anbietern zusammen.

Höhepunkt des Weihnachtsverkehrs

  • Die Auswertung zeigt, dass das Verkehrsaufkommen am Samstag, 20. Dezember, zwischen 14 Uhr und 15 Uhr seinen Höhepunkt erreichen wird.

  • Der Tag vor Heiligabend (23. Dezember) eignet sich im Vergleich zu anderen Tagen vor Weihnachten am besten für eine Reise.

"Dieses Jahr fallen die Weihnachtsfeiertage besonders günstig. Viele Personen nutzen die freien Tage, um ihre Familien zu besuchen - damit steigt der Verkehr natürlich an. Um große Verspätungen zu vermeiden, sollten Autofahrer daher auf Alternativrouten ausweichen", so Greg Hallsworth, Traffic Analyst bei Inrix.

"Dieses Jahr kommt es insbesondere auf Straßen rund um Städte wie Düsseldorf, Köln und Dortmund zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Die A3 ist in beiden Richtungen am stärksten betroffen", so Hallsworth.

Auf welchen Strecken kann man die Staus umfahren?

Auf folgenden Straßen sind am 20. Dezember die längsten Staus zu erwarten. Die besten Alternativrouten zur Umfahrung von Staus:

Empfohlenen Umfahrungen

Strecke Verspätung Alternativstraßen
A8 Karlsruhe nach Stuttgart 60 Minuten B10
A1 Leverkusen nach Hamburg 45 Minuten A2
A8 München-Süd nach Siegsdorf 40 Minuten B304
A3 Köln nach Frankfurt 30 Minuten A4 und A45
A3 Frankfurt nach Nürnberg 30 Minuten A5 und A6
A95 München nach Garmisch-Partenkirchen 30 Minuten B11 oder B2
A5 Karlsruhe nach Basel 25 Minuten A35 (Frankreich)
A52/A46 Düsseldorf nach Dortmund 20 Minuten A46 und A1
A3/A46 Köln nach Düsseldorf 15 Minuten A57
smh