Stiftung Warentest: E-Bikes geht schnell der Saft aus - DER SPIEGEL
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Pedelecs & Co: Radeln mit Strom

Foto: www.r-m.de | pd-f

Stiftung Warentest E-Bikes geht schnell der Saft aus

Wer mit einem Elektrofahrrad Vollgas fährt, der sollte lieber keine allzu langen Touren planen: Experten der Stiftung Warentest haben sogenannte Pedelecs geprüft, nach 20 bis 50 Kilometern ist der Akku in der Regel leer.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Berlin - Tritt der Radler kräftig mit in die Pedale, reicht der Strom immerhin für 40 bis 100 Kilometer. Das berichtet die Stiftung Warentest nach einer Praxiserprobung von sieben Pedelecs. Der Elektromotor unterstützt bei diesen Rädern den Fahrer beim Treten.

Ob die geringe Reichweite für das Gros der Nutzer wirklich ein ernsthaftes Problem ist, darf allerdings bezweifelt werden. Strom für 20 Kilometer dürfte schließlich für die meisten Fahrten zur Arbeit oder dem Supermarkt ausreichen.

Ein größeres Problem dürfte das hohe Gewicht der meisten Pedelecs sein - je nach Modell beträgt es zwischen 24 und 30 Kilogramm. Wer das E-Bike täglich in den Keller hieven muss oder häufig ohne Motorunterstützung fahren will, benötigt dafür deutlich mehr Muskelkraft als bei einem konventionellen Rad.

Positiv fiel den Testern hingegen auf, dass sich bei fast allen Rädern der Akku sehr einfach ein- und ausbauen lässt, um ihn zum Laden zum Beispiel in die Wohnung mitzunehmen. Gute Pedelecs gibt es den Angaben zufolge ab 2000 Euro, alle zwei bis vier Jahre ist ein Ersatzakku für 500 bis 680 Euro fällig.

hil/dpa

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